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Altersarmut wird ein immer größerer Problem

Durch die Krise rund um das Coronavirus ist das Thema Altersarmut etwas in den Hintergrund geraten – dabei sind die Gefahren so groß wie nie zuvor.

Finanzielle Probleme sind nicht unbedingt eine Frage des Alters, dass zeigen verschiedenste Statistiken immer wieder gut. Dennoch gibt es ein Alter, in dem die Folgen von Armut besonders problematisch sind – auch weil sie nicht mehr auszugleichen sind. Besonders problematisch ist das im hohen Alter, denn zum Ende des Erwerbslebens hin, können Verbraucher keinen Ausgleich mehr schaffen und finanzielle Probleme kaum mehr hinter sich lassen. Besonders aktuell warnen Verbände deshalb vor den möglichen Folgen von Altersarmut – betroffen sein könnte ein relevanter Teil der zukünftigen Rentner.

Mehr als jeder fünfte Rentner von Altersarmut bedroht

Wie enorm groß das Problem der Altersarmut ist, zeigt sich gerade im reichen Bayern. Obwohl das Bundesland bei den meisten Kennzahlen immer ganz vorne zu finden ist, zeigt sich das nicht unbedingt im Lebensstandard aller Menschen. Im Gegenteil, denn Spitzenreiter ist Bayern in Deutschland auch bei der Altersarmut. Nirgendwo anders haben es ältere Menschen so schwer, sich ein normales Leben zu gönnen, nirgendwo anders ist ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa so wichtig wie in Bayern. Laut dem Statistischen Bundesamt sind insgesamt 22 Prozent der 65-Jährigen in Bayern von Altersarmut bedroht – so viele wie nirgendwo sonst.

13 Euro die Stunde müssen es mindestens sein

Dass die Altersarmut zu einem so großen Problem geworden ist, hat primär mit dem Arbeitsmarkt zu tun. Experten verweisen etwa darauf, dass die Altersarmut selbst diejenigen betreffen kann, die immer in Vollzeit gearbeitet haben. Das größte Problem allerdings ergibt sich durch Teilzeit, denn wenn Menschen das gesamte oder auch Teile des Berufslebens nur halbtags gearbeitet haben, fehlen im Alter oft die notwendigen Rentenpunkte. Dazu kommen niedrige Löhne, denn gerade in Branchen wie der Gastronomie oder dem Tourismus wird nicht viel gezahlt – hier gibt es zudem saisonale Arbeit mit Perioden von Arbeitslosigkeit. Dabei müssten es auf Vollzeitbasis gerechnet über das gesamte Berufsleben im Schnitt 13 Euro die Stunde sein, um Altersarmut zu verhindern – das ist für viele Verbraucher unerreichbar.

Frauen sind besonders häufig von Altersarmut betroffen

Problematisch ist Altersarmut allerdings besonders für Frauen, die vielfach nicht das gesamte Berufsleben in Vollzeit arbeiten. Dazu kommt, dass Maßnahmen zur Besserstellung für die Kindererziehung erst spät begonnen haben und nicht mehr allen Rentnern helfen. Die aktuelle Situation macht es für Betroffene nicht leichter, denn die Coronakrise sorgt vielfach noch dafür, dass es für von Altersarmut betroffene Rentner noch schwieriger wird. Die Altersarmut gilt es in den nächsten Monaten deshalb umso stärker wieder in den Fokus zu bringen, denn das Problem besteht nicht nur weiter, es wird sogar noch größer. 


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