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Arbeitslosenzahlen in Europa könnten explodieren

Die durch das Coronavirus hervorgerufene Wirtschaftskrise könnte mehr als 59 Millionen Arbeitsplätze in der EU gefährden – auch Deutschland ist stark betroffen.

Der Verlust des Arbeitsplatzes ist für Verbraucher seit jeher ein enormes Problem und häufig mit gravierenden Folgen verbunden. Das gilt sowohl für die individuelle Situation als auch für die Gesamtwirtschaft, denn große Arbeitsplatzverluste gehen vielfach damit einher, dass weniger produziert wird und auch die Nachfrage einbricht – ein Abwärtsstrudel, der sich ähnlich wie eine Überschuldung kaum aufhalten lässt. Wie gravierend die Arbeitslosigkeit aufgrund der aktuellen Krise ansteigt, zeigt eine neue Studie von McKinsey, über die das manager magazin zuerst berichtet hat.

Arbeitslosigkeit in der EU wird auf 7,6 Prozent steigen

Die Studie des Beratungsunternehmens macht nicht gerade Hoffnung auf die Zeit nach der Coronakrise, denn selbst wenn die gesundheitlichen Folgen gebannt sind, droht noch eine lange und schwierige Zeit. Insgesamt sieht McKinsey innerhalb der gesamten Europäischen Union ganze 59 Millionen Arbeitsplätze in Gefahr. Diese könnten entweder wegfallen oder von starken Gehalts- oder Stundeneinbußen betroffen sein. „Der Verlust dieser Arbeitsplätze wäre nicht nur eine Tragödie auf individuelle Ebene, aus der wirtschaftlichen Perspektive wäre es ebenfalls schmerzhaft“, heißt es in dem Bericht des Beratungshauses. Wie schlimm ein solcher Arbeitsplatzverlust für Verbraucher ist, wissen auch viele Inhaber von einem Online Konto ohne Schufa.

Worst-Case-Szenario sieht Arbeitslosigkeit von über 10 Prozent

Während das realistische Szenario von McKinsey von einem Anstieg der Arbeitslosigkeit innerhalb der EU auf 7,6 Prozent vorsieht, haben die Berater auch noch eine weitere Prognose gestellt: Sollte die wirtschaftliche Erholung länger andauern, könnte die Arbeitslosigkeit sogar auf 11,2 Prozent ansteigen. Besonders gravierend werden die Einschnitte voraussichtlich in den Bereichen Einzelhandel (14,6 Millionen Jobs), Hotelgewerbe & Gastronomie (8,4 Millionen Arbeitsplätze) sowie Kunst und Unterhaltung (1,7 Millionen Angestellte) ausfallen. Alle drei Bereiche spielen auch in Deutschland eine große Rolle, weswegen eine schwierige Entwicklung auch hierzulande zu erwarten ist.

Starker Anstieg von Arbeitslosigkeit auch in Deutschland

Wie stark primär auch Deutschland betroffen ist, zeigt eine Schätzung der Wirtschaftsweisen aus dem April. Dieser zur Folge könnte die Arbeitslosenquote hierzulande in der Spitze 5,9 Prozent erreichen. Dazu kommen in diesem Szenario 2,4 Millionen Verbraucher in Kurzarbeit. Nimmt man beide Zahlen zusammen, könnten auch in Deutschland knapp 4 Millionen Verbraucher von einer (zumindest temporären) Arbeitslosigkeit betroffen sein. Es zeigt sich entsprechend schon jetzt gut: Das Coronavirus ist nur der erste Teil der Krise, in der Folge könnte es für viele Verbraucher mindestens genauso schwierig werden. Schulden werden hierzulande aufgrund der vielen Arbeitsplatzverluste leider wieder zu einem deutlich größeren Thema.


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