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Arbeitslosigkeit in Deutschland geht deutlich zurück

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist weiterhin stark rückläufig. Im Juni ist der Rückgang sogar noch stärker ausgefallen als vielfach vorausgesagt.

Weniger Kurzarbeiter und weniger Sorgen

In den letzten Monaten gab es viele Zweifel daran, wie nachhaltig die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland wirklich seien. Anders als in vielen anderen Staaten des Kontinents hat die Arbeitslosigkeit die deutsche Wirtschaft nicht allzu stark getroffen – die Arbeitslosigkeit ist selbst zum Höhepunkt der Krise nur moderat gestiegen. Seit wenigen Monaten zeigt sich nun ein Rückgang, der sich im Juni noch einmal verstärkt hat. Positive Entwicklungen gibt es zudem auch bei der Kurzarbeit, was für eine gesamtheitliche Erholung spricht.

Wenngleich die Arbeitsagentur nicht veröffentlicht hat, wie viele Verbraucher im letzten Monat in Kurzarbeit waren, geht die Entwicklung zweifelsfrei in die richtige Richtung. Laut Angaben der Bundesagentur gab es einen spürbaren Rückgang bei der Kurzarbeit. Darüber hinaus scheinen auch die Sorgen der Unternehmen geringer, denn sie holen nicht nur Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück, sie melden auch seltener provisorisch Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter an. Mit weniger als 60.000 Anmeldungen – realisiert wird davon meist nur ein kleinerer Anteil – für die Kurzarbeit, fiel die Bilanz im Juni aus Sicht der Arbeitsagentur sehr positiv aus.

Arbeitslosigkeit geht besonders stark zurück

Doch die Meldung rund um die Kurzarbeit wird fast zur Nebensache, wenn man einen Blick auf die Entwicklung bei der Arbeitslosenzahl wirft. Diese ist laut Angaben der Bundesagentur enorm stark zurückgegangen – im Vergleich zum Vorjahresmonat sogar um 0,5 Prozent. Das ist der größte Rückgang in den letzten zehn Jahren und zeigt den positiven Trend mehr als beeindruckend. Dass auch immer mehr Verbraucher, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, die Entwicklung sehen, zeigt sich ebenfalls. Im Vergleich zum Vormonat nämlich gab es ebenfalls einen Rückgang um 0,2 Prozent, in absoluten Zahlen waren mehr als 70.000 Verbraucher weniger ohne Job.

Positive Entwicklung in fast allen Bereichen

Auch bei der sogenannten Unterbeschäftigung berichtet die Arbeitsagentur von einem positiven Trend. In diesen Bereich fallen unter anderem auch Fortbildungsmaßnahmen und strukturelle Veränderungen bei der Erfassung von Arbeitslosen. Auch hier ist die Entwicklung weiter positiv, wie der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur, Detlef Scheele, deutlich macht: „Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind weiter kräftig gesunken“. Kleinere Sorgen bereitet damit ausschließlich der Ausbildungsmarkt, auf dem die Entwicklung leider nicht ganz so positiv ausgefallen ist. Das liegt aber weniger an den Betrieben, die nur minimal weniger Stellen ausgeschrieben haben, sondern mehr den Bewerbungen, die signifikant zurückgegangen sind. Bedenklich ist diese Entwicklung bei all den positiven Meldungen zur Arbeitslosigkeit aber dennoch.


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