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Arbeitslosigkeit in Deutschland wieder rückläufig

Die Pandemie ist in Deutschland noch längst nicht überwunden – dennoch scheint sich am Arbeitsmarkt eine leichte Erholung zu zeigen.

Mit einer schweren Krise wie der Pandemie rund um das Coronavirus sind in vielen Fällen auch komplexe Folgen für den Arbeitsmarkt verbunden. Läuft es wirtschaftlich schlecht, verlieren im Schnitt auch viele Verbraucher ihren Arbeitsplatz. Das hat sich besonders nach der Finanzkrise in den Jahr 2007 und 2008 gezeigt, als Deutschland besonders hohe Arbeitslosenzahlen zu verzeichnen hatte. Seitdem hat sich viel verändert, weswegen die Folgen der Corona-Pandemie nicht ganz so stark auf die Wirtschaft durchschlagen, wie manch einer erwartet hätte.

Arbeitslosigkeit im März wieder rückläufig

Die neuesten Zahlen der Arbeitsagentur deuten darauf hin, dass weniger Verbraucher wegen eines Arbeitsplatzverlustes auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen müssen. Im März gab es laut Angaben der Arbeitsagentur insgesamt 2,827 Millionen Menschen in Deutschland, die auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind. Das sind 77.000 Verbraucher weniger als noch einen Monat zuvor, was für eine Belebung auf dem Arbeitsmarkt spricht. Insgesamt sind auch deutlich mehr Arbeitsplätze besetzt als noch im Februar. Hintergrund ist allerdings nicht eine generelle wirtschaftliche Erholung, sondern ein bekannter Effekt: Im Frühjahr sinkt die Arbeitslosigkeit schon seit Jahren aufgrund saisonaler Effekte, da manche Branchen im Winter weniger Arbeitskräfte benötigen.

Fast 500.000 mehr als Arbeitslose als im Vorjahr

Dass die Zahlen keineswegs nur Grund zur Freude bereiten, liegt am Jahresvergleich. Wenngleich die Entwicklung in den letzten Monaten vergleichsweise robust ist, zeigt sich der durchschlagende Effekt der Krise rund um das Coronavirus auf dem deutschen Arbeitsmarkt dennoch. Im Vergleich zum März 2020 – dem ersten relevanten Krisenmonat rund um das Coronavirus – haben 492.000 weniger Verbraucher einen Job. Das zeigt gut, dass seit dem Beginn der Krise in etwa eine halbe Millionen Arbeitsplätze verlorengegangen sind. Wann und ob diese wieder zurückkehren werden, lässt sich aktuell noch nicht absehen. Auf dem Arbeitsmarkt zu sehen waren die Folgen der Krise erstmals im April 2020.

Weiterhin hohe Zahl an Kurzarbeitern

Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt in Deutschland weiter durch die Kurzarbeit stabilisiert. Die staatliche Lohnunterstützung hat zur Folge, dass viele Arbeitsplätze erhalten bleiben, die sonst möglicherweise längst verloren gewesen wären. Seit November steigt die Zahl der Anmeldungen für diese Maßnahme wieder, im März sind noch einmal fast 200.000 sogenannte Anzeigen hinzugekommen. Wie viele Menschen tatsächlich in Kurzarbeit sind, zeigt sich immer erst später. Im Januar waren es allerdings allein fast drei Millionen, was das gesamte Ausmaß gut zeigt. Ob alle Kurzarbeiter nach der Krise wieder in ihren Job zurückkehren, bleibt dabei offen. Allzu positiv sollte man die Zahlen der Arbeitsagentur entsprechend nicht interpretieren, auch wenn sie ein wenig Hoffnung machen. 


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