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26.03.2020

Arbeitslosigkeit kostet 50 Milliarden Euro im Jahr

50 Milliarden Euro im Jahr – so hoch waren die Kosten für die Arbeitslosigkeit laut einem neuen Bericht im Jahr 2018. Die Entwicklung ist dabei sehr positiv.

Die Kosten für die Arbeitslosigkeit sind in Deutschland enorm hoch, besonders wenn man einen Blick auf die gesamtfiskalische Perspektive wirft und nicht etwa nur die direkten Kosten für Arbeitslosengeld im Blick hat. Insgesamt lagen die Kosten für die Arbeitslosigkeit laut einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) allein im Jahr 2018 bei einem Betrag von 50,3 Milliarden Euro – immerhin fällt dieser Wert durch die gute Entwicklung am Arbeitsmarkt seit Jahren.

1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung für die Arbeitslosigkeit

Auf den ersten Blick klingen 50 Milliarden Euro nach enorm viel Geld, doch das deutsche Wirtschaftswachstum der letzten Jahre war in vielerlei Hinsicht beeindruckend. Entsprechend macht das für die Arbeitslosigkeit und damit zusammenhängende Sozialbeiträge ausgegebene Geld gerade einmal noch 1,5 Prozent der Wirtschaftsleistung aus. Noch vor zehn Jahren lag der Wert bei mehr als 4 Prozent, sodass man in dieser Hinsicht ohne Zweifel von einem großen Erfolg sprechen kann. Durch das weitere Wirtschaftswachstum gehen Experten sogar davon, dass der prozentuale Anteil an der Wirtschaftsleistung in den nächsten Jahren sogar noch weiter zurückgehen wird.

Arbeitslosengeld II ist für die Kostenträger teurer

Dass gerade gegen die Langzeitarbeitslosigkeit etwas getan werden muss, zeigt ein weiterer Wert aus der Statistik. Hartz IV steht demnach für Kosten von 16,9 Milliarden Euro, wenn man damit zusammenhängende Kosten einrechnet. Das Arbeitslosengeld I schlägt nur mit Kosten von 10,3 Milliarden Euro zu buche, obwohl Betroffene einen deutlich größeren Betrag erhalten. Überraschen mag das nicht, denn es gibt in Deutschland auch weiterhin mehr als eine Million Menschen, die länger ohne einen Job bleiben und somit Arbeitslosengeld II beziehen. Manch einer davon setzt immerhin auch auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, um zumindest nicht in die Überschuldung abzurutschen.

Verbraucher profitieren von niedrigeren Abgaben

Wenngleich zu hoffen ist, dass die Arbeitslosenzahlen und damit auch die mit der Arbeitslosigkeit in Verbindung stehenden Kosten in den kommenden Jahren weiter sinken werden, gibt es auch jetzt schon eine positive Nachricht durch die Entwicklung: Während der Beitragssatz auf Grund der hohen Kosten für die Arbeitslosigkeit im Jahr 2006 noch bei 6,5 Prozent lag, bezahlen Arbeitnehmer mittlerweile nur noch 2,3 Prozent des monatlichen Gehalts für die Absicherung gegen Arbeitslosigkeit. Diese Entwicklung ist zwar ohne Frage erfreulich, doch das heißt noch lange nicht, dass nicht weitere Maßnahmen notwendig sind, um Menschen wieder in Lohn und Brot zu bringen.


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