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13.11.2018

Armut ist ein hochkomplexes Thema

Armut ist immer wieder ein großes Thema in Deutschland. Doch sind die Menschen hierzulande wirklich arm und was ist eigentlich relative Armut?

Auch wenn es Deutschland seit Jahren wirtschaftlich immer besser geht, zeigen sich auch kritische Stimmen. Der Aufschwung, der mit einer geringeren Arbeitslosigkeiten und einem höheren Bruttoinlandsprodukt einhergeht, kommt nämlich keineswegs bei allen Verbrauchern an. Es gibt auch weiterhin Verlierer in der Gesellschaft. Je nachdem welcher Statistik man glaubt, ist die Zahl der Verlierer in der Gesellschaft in den letzten Jahren sogar deutlich gestiegen – während es allen anderen scheinbar immer besser geht. Rund um die Sozialpolitik gibt es deshalb auch immer viele Fragen, etwa warum es überhaupt Menschen gibt, die vom sozialen Netz nicht aufgefangen werden?

Relative Armut in Abhängigkeit vom Einkommen

Wenn Menschen auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen, tun sie dies meist, weil sie ein eine schwierige finanzielle Situation geraten sind – über das Konzept der Armut denken in diesen Fällen die wenigsten Verbraucher nach. Die Statistik hat allerdings einen ganz einfachen Weg gefunden, um Armut zu quantifizieren. Demnach ist jeder arm, wenn er weniger als 60 Prozent des durchschnittlichen Nettoeinkommens zur Verfügung hat – hier geht es nicht nur um Arbeitseinkommen, sondern auch Einkommen aus Sozialleistungen oder beispielsweise auch Kapitalanlagen. Wer also weniger als 60 Prozent dessen auf das Konto bekommt, was andere bekommen, lebt laut der Statistik in relativer Armut. Nur hat dieser Kennwert für die Menschen per se keinerlei Bedeutung, denn je nach Lebensumständen kann man in relativer Armut gut leben – oder auch außerhalb der statistischen relativen Armut echte Probleme haben.

Absolute Armut hängt von den Ausgaben ab

Wer am Ende also wirklich arm ist, lässt sich nicht zwingend über das Einkommen feststellen. Generell gilt dabei natürlich, dass die Situation der betroffenen Verbraucher ganz unterschiedlich sein kann. Wer beispielsweise auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, der tut dies aus ganz vielen unterschiedlichen Gründen – und würde statistisch betrachtet vielleicht als arm gelten oder auch nicht. Genau hier kommt die Krux der Armutsberechnung, denn ob man wirklich wenig Geld zum Leben hat, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Die wichtigsten sind dabei in Deutschland die Ausgaben für die Miete, die Nebenkosten und die Lebenshaltung im Verhältnis zum Einkommen. Wer beispielsweise ein unterdurchschnittliches Einkommen verdient, aber in einer günstigen Stadt wie Frankfurt (Oder) lebt, der kommt meist gut über die Runden. Wer dagegen ein leicht überdurchschnittliches Einkommen in Frankfurt (Main) verdient, könnte sich auf Grund der hohen Kosten für die Lebenshaltung und die Miete vergleichsweise arm fühlen.

Armut betrifft häufig Alleinerziehende

Problematisch ist darüber hinaus, dass Armutsstatistiken sich meist nur mit potenziellen Arbeitskräften beschäftigen und nicht mit den verbundenen familiären Umständen. Beispielsweise reicht ein niedrigeres Einkommen deutlich eher aus, wenn man alleine oder in einer Partnerschaft lebt, als wenn man mehrere Kinder hat. Gerade Alleinerziehende kämpfen beispielsweise deutlich häufiger mit schwierigen finanziellen Situationen, als es die Statistik zeigen würde. Generell bleibt relative Armut bei Familien ein relevantes Problem, das so in der Debatte nur selten genannt wird. Selbst mit zwei durchschnittlichen Einkommen wird das Leben für Familien in teuren Ballungsräumen nämlich immer schwieriger – genau solche Fälle übersieht die Armutsstatistik.


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