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Auch der Schufa unterlaufen Fehler

Auch bei der Schufa kann es zum Beispiel durch Verwechselungen zu fehlerhaften Datensätzen kommen. Das Problem dabei: Verbrauchern kann dadurch erheblicher finanzieller Schaden entstehen. Bei einer Betroffenen wäre deshalb fast eine Immobilienfinanzierung geplatzt. Man sollte zwar regelmäßig die Daten von Auskunfteien abfragen. Aber wer tut das schon wirklich? Mit einem Konto ohne Schufaprüfung kann man sich die Selbstauskünfte eventuell sparen.

Der Fehlerteufel bei der Schufa

Viele Wirtschaftsauskunfteien speichern Informationen über Sie und Ihr Verhalten in Bezug auf Geld. Das in Deutschland wahrscheinlich bekannteste dieser Unternehmen ist wohl die Schufa. Sie speichert zum Beispiel positive sowie negative Daten über Verbraucher. Die folgenden positiven Informationen deuten darauf hin, dass Unternehmen Ihnen Vertrauen schenken:

  • Girokonten
  • Kreditkarten
  • Mobilfunkverträge mit Laufzeit
  • Leasingverträge
  • Kredite
  • Versandhandelskonten

Zu den negativen Schufa-Informationen gehören die Folgenden:

  • ein durch die Bank gekündigter Kredit
  • Zahlungsausfälle
  • Informationen aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen

Dabei sollten Sie aber wissen, dass bei mehr als 90 Prozent der Personen, die bei der Schufa gespeichert sind, nur positive Vertragsinformationen vorliegen. Dennoch speichert die Auskunftei mit Hauptsitz in Wiesbaden immer noch einen einstelligen Prozentsatz an negativen Daten. Das sind wahrscheinlich einige Millionen Verbraucher. Gerade bei diesen kommt es anscheinend immer wieder zu Fehlern. Allein im Januar 2018 sind schon einige Fälle mit Verwechselungen durch Medienberichte bekannt geworden – jeweils wohl eher durch Zufall und nicht durch eine eigenständige Abfrage.

Lebendige Tote bei der Schufa

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Ein Beispiel einer 61-jährigen Frau aus Ostfriesland von Ende 2017 unterstreicht dies, denn sie wurde von der Schufa für tot erklärt. Den Schaden müssen dennoch die Betroffenen tragen und erst einmal für Aufklärung sorgen. Denn die Frau aus der Gemeinde Ihlow (Landkreis Aurich in Ostfriesland) wollte ursprünglich nur ihren Stromanbieter wechseln. Der Energielieferant teilte ihr aber mit, dass der Vertrag nicht zustande kommen könne, weil es Probleme mit der Schufa gebe. Sie forderte daraufhin eine Selbstauskunft der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung (Schufa) an. Dieses Schreiben enthielt jedoch mehrere falsche Angaben, unter anderem ihren Tod im Dezember 2015. Demnach habe ihre Hausbank die Schufa über das Ableben der 61-Jährigen informiert. Letztlich wurde das Problem zwar geklärt, aber erst nach einer langwierigen und nervenaufreibenden Tortur.

Ähnlich erging es Heyo Janssen aus dem nur rund 30 km entfernten Großheide. Auch er wollte den Stromanbieter wechseln, was ebenfalls nicht funktionierte, denn auch er wurde von der Schufa für tot erklärt. Der 77-Jährige war laut der Auskunftei im Dezember 2016 verstorben. In diesen Fällen konnten die Betroffenen die Schufa-Daten zwar korrigieren. Aber nicht alle Verbraucher fragen regelmäßig bei der Schufa nach. Wird eine Kreditkarte oder sogar ein Kredit abgelehnt, so ergeben sie sich eventuell ihrem Schicksal – ohne weitergehende Recherche.

Zu einem Fall mit solch erheblichen Auswirkungen ist es in Westerstede gekommen, einer ebenfalls nicht weit entfernten Stadt im Landkreis Ammerland im Nordwesten Niedersachsens: Nicole S. wollte eine Immobilienfinanzierung abschließen, welche aber aufgrund von falschen Schufa-Informationen fast geplatzt wäre. Das Problem bei den Datensammlern ist durch eine zahlungssäumige Doppelgängerin entstanden. Diese hat wohl online Produkte bestellt, sie aber nicht bezahlt. Hätte Nicole S. nicht selbst recherchiert, hätte sie starke finanzielle Einbußen bei der Wohnungsfinanzierung tragen müssen.

Lösungsansätze

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An diesen Beispielen sieht man mal wieder, dass es nicht immer die Schuld des einzelnen Verbrauchers sein muss, wenn es zu negativen Schufa-Einträgen kommt. Aus dem Weg gehen kann man unter anderem durch ein schufafreies Bankkonto, wie das Onlinekonto ohne SCHUFA. Beim Ausfüllen des Antrags wird keine Schufa- oder Bonitätsprüfung durchgeführt. Durch die Prepaid MasterCard entsteht auch keine Verschuldungsgefahr.

Ihnen ist die Schufa zu undurchsichtig? Dann können Sie mit dabei helfen, um das Schufa-Scoring besser zu verstehen. AlgorithmWatch und die Open Knowledge Foundation haben die Initiative OpenSchufa gegründet. Diese beiden Nichtregierungsorganisationen haben in diesem Rahmen zur Datenspende Ihrer kostenlosen Selbstauskunft aufgerufen, um möglichst viele Schufa-Daten zu sammeln. Datenjournalisten des Spiegels und des Bayerischen Rundfunks wollen diese Informationen dann auswerten.


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