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Auch Frauen machen mittlerweile häufiger Schulden

Es gab Zeiten, da waren Schulden eine reine Männerdomäne. Heute sind immer häufiger auch Frauen betroffen – das merken auch Schuldnerberatungen.

Wenn es um finanzielle Probleme geht, heißt es häufig, dass es sich um isolierte Einzelfälle handelt. Doch die Wahrheit ist das schon lange nicht mehr, denn laut verschiedenen Statistiken ist in Deutschland fast jeder Zehnte verschuldet. Die meisten Betroffenen sind auch heute noch Männer, doch auch die Zahl der weiblichen Schuldner nimmt seit einigen Jahren zu. Mittlerweile gibt es in einigen Städten fast genauso viele Frauen mit Schulden wie Männer. Das liegt auch daran, dass sich die Lebensverhältnisse der Menschen geändert haben. Gleichzeitig haben aber auch Schuldnerberatungen vorgesorgt und bieten Beratungsleistungen mittlerweile auch genau zugeschnitten auf Frauen an. Auch ein Online Konto ohne Schufa können Frauen natürlich genauso nutzen wie Männer.

Lebenssituation von Verbrauchern hat sich geändert

Dass Schulden mittlerweile nicht mehr nur bei Männern, sondern immer häufiger auch bei Frauen ein Thema sind, liegt auch an der veränderten Lebenssituation. Heutzutage gibt es deutlich mehr Singles als noch vor wenigen Jahrzehnten. Gerade bei Alleinlebenden sind Schulden teilweise ein Problem, besonders nach einem Schicksalsschlag. Statistisch betrachtet machen Singles zudem deutlich öfter Schulden als verheiratete Personen. Das liegt nicht zwingend am Lebenswandel, sondern auch an steigenden Mieten, höheren Nebenkosten und allgemein verhältnismäßig höheren Kosten für das Alleinleben. Die neue Lebenssituation der Menschen sorgt entsprechend dafür, dass Frauen wie Männer abseits einer Beziehung öfter in eine prekäre Situation geraten – gerade deshalb steigt auch die Anzahl der Frauen an der Gesamtzahl der Schuldner.

Frauen sind häufiger berufstätig und verdienen mehr

Doch auch eine andere statistische Kenngröße sorgt dafür, dass Frauen häufiger Schulden machen. Im ersten Moment wirkt dies kurios, denn es geht um die höhere Arbeitsquote sowie den höheren durchschnittlichen Verdienst von Frauen. Im Vergleich zum Jahr 2000 arbeiten in Deutschland nicht nur signifikant mehr Frauen, sie verdienen im Schnitt auch deutlich mehr – auch wenn man die Inflation herausrechnet. Zwar gibt es im Verhältnis zu Männern immer noch eine Lohnungerechtigkeit, doch der höhere Verdienst sorgt dennoch dafür, dass Frauen größere Investitionen tätigen. Immer häufiger kommt es etwa vor, dass Frauen selbst eine Immobilie finanzieren oder sich ein Auto kaufen – mit den entsprechenden Krediten wächst allerdings auch die Gefahr der Überschuldung, weswegen Frauen sich auch immer öfter Hilfe bei einer Schuldnerberatung oder durch ein Online Konto ohne Schufa suchen müssen.

Frauen gehen weiterhin besser mit Geld um

Doch auch wenn die Zahl der Frauen mit Schulden steigt, bleibt statistisch eine Kenngröße relevant: Insgesamt machen Frauen mit demselben Einkommen seltener Schulden als Männer. Das liegt, so sagen Psychologen, allen voran daran, dass Frauen weniger Risiken eingehen. Männer nehmen im Schnitt höhere Kredite auf und geben insgesamt mehr ihres verfügbaren Einkommens aus. Frauen dagegen agieren eher konservativ und verzichten auf allzu großen Risiken. Zumindest in Hinblick auf die finanzielle Stabilität und das Thema Schulden ist dies der bessere Weg. Auch wenn sich in der Gesellschaft viel verändert, werden Frauen wohl weiterhin seltener bei einer Schuldnerberatung zu sehen sein, als Männer – es fällt nur nicht mehr so stark auf.


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