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06.04.2015

Auch in der Gründerszene gibt es schwarze Schafe

In der Gründerszene herrscht gewöhnlich Aufbruchsstimmung. Es gibt nur ein Ziel: Nach oben kommen. Das klappt allerdings nicht immer, wie der Fall von Durated zeigt. Das Berliner Start-Up wollte Shopping zu einem sozialen und nachhaltigen Erlebnis machen. Dieser Plan ist nicht aufgegangen. Die Gründer melden sich mittlerweile nicht mehr, ihnen droht wohl die Privatinsolvenz.

© Radu Razvan Gheorghe | Dreamstime Stock Photos

Auch das Online-Konto ohne Schufa ist ein modernes Produkt, das mit der Gründerszene zu tun hat. Manchmal kann es auch helfen, Gestrandeten zu helfen, die es nicht geschafft haben, mit ihrem Geschäftsmodell Geld zu verdienen. Das gilt womöglich auch für Mitarbeiter von Durated, die seit einigen Monaten keine Gehälter mehr erhalten haben. Wie Gründerszene.de berichtet ist das Geschäftsmodell nicht aufgegangen. Investoren sind sauer und wollen ihr Geld zurück, Mitarbeiter beklagen ausstehende Gehälter. Auch Mieten und Sozialgaben wurden seit Monaten nicht mehr bezahlt. Doch was ist eigentlich passiert mit dem Start-Up, das einst mit großen Zielen gestartet ist? Der Plan: Eine soziale E-Commerce-Plattform Eigentlich waren weder Mitarbeiter noch Gründer dafür prädestiniert, einmal mit Verschuldung kämpfen zu müssen. Dass eine Befreiung von Schulden nur noch dank einer Schuldnerberatung und einem Online-Konto möglich werden könnte, hätten wohl nur die wenigsten am Start-Up Beteiligten erwartet. Immerhin war der Plan von Durated kein schlechter. Die E-Commerce-Plattform sollte sich von Konkurrenten wie Amazon oder Zalando in vielerlei Hinsicht unterscheiden. Herkunft, Herstellung, Käufer und späterer Verwendungszweck einer Ware sollten auf Durated dokumentiert werden. Dieses soziale und zugleich nachhaltige Konzept, fand auch bei Investoren großen Anklang. „With great shopping comes great responsibility“, war das Motto des Start-Ups. Das mit der Verantwortung müssen die Gründer aber wohl erst einmal selbst lernen. Das Ergebnis: Unternehmenspleite euromuenzen-grossSo sind die Ziele der Gründer keinesfalls aufgegangen. Auch wenn die beiden Gründer Joakim Lundeborg und Frederik Ivarsson Großes vorhatten, erreicht haben sie nichts. Mitarbeiter klagen nun über Missmanagement und zahlreiche unternehmerische Fehlentscheidung. Durated ist seit Ende des letzten Jahres im Internet nicht mehr erreichbar, einen Insolvenzantrag der Firma gab es bislang aber dennoch nicht. Gehälter, Investorengelder und andere Kosten wurden bislang aber dennoch nicht bezahlt. Die beiden Gründer, so heißt aus der Gründerszene, hätten lieber auf ihr Privatvergnügen gesetzt als die Firma zu managen. Sie prahlten mit Sportwagen, großen Häusern und ihrem Luxusleben. Stattdessen hätten sie einmal lieber auf ein Online-Konto gesetzt, um ihre Finanzlage zu konsolidieren. Das liegt auch daran, dass Durated keineswegs das erste Pleiteunternehmen der beiden Gründer ist. Wie Recherchen von Gründerszene.de ergeben haben, sind auch andere Firmen von Lundeborg und Ivarsson mittlerweile pleite. Die Folge: Gerichtsprozesse ohne Erfolg Derzeit formiert sich eine breite Front gegen die beiden Gründer, die Mitarbeitern, Investoren und Vermietern von Durated wohl mehrere Millionen Euro schulden. Erste Gerichtsprozesse blieben allerdings ohne Erfolg. Lundeborg und Ivarsson haben sich abgesetzt und reagieren auf Anfragen von Mitarbeitern und Journalisten nicht mehr. Sie leben momentan wohl ihr Luxusleben weiter – mit dem Geld anderer. Vielmehr hätten sie stattdessen auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen sollen, um ihre Finanzen wieder in Griff zu bekommen – so hätten sie vielleicht auch ihre Firma gerettet. Stattdessen stehen nun Mitarbeiter und andere Beteiligte vor einer eigenen Verschuldung. Immerhin können sie es besser machen und noch auf ein Online-Konto setzen.

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