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19.11.2018

Banken wollen Gebühren für das Girokonto weiter erhöhen

Für Verbraucher könnte es schon bald noch teurer werden – jede zweite Bank in Deutschland möchte die Gebühren für das Girokonto anheben.

Wenn man nicht gerade auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, hat man sich an die Gebührenerhöhungen der letzten Monate vermutlich schon gewöhnt. Zahlreiche Banken haben die Gebühren in den letzten Jahren deutlich erhöht – nicht zwingend nur die Kontoführungsgebühr, sondern auch häufig etwas verstecktere Gebühren. Doch die Welle der Erhöhungen ist noch lange nicht vorübergezogen, denn wie eine neue Umfrage zeigt, möchte mehr als die Hälfe der Banken in Deutschland die Gebühren im kommenden Jahre wieder erhöhen. Die Ergebnisse sind für Kunden im Prinzip in allen Bereichen ernüchternd.

Bankgebühren liegen unter dem europäischen Schnitt

Dass bei der neuen Umfrage von dem FAZ Institut und der Sopra Steria Consulting mehr als 50 Prozent der Banken angeben, dass sie die Gebühren erhöhen möchten, hat verschiedene Gründe. Die häufigste Begründung der Banken ist dabei die, dass die Gebühren im europäischen Schnitt auch weiterhin vergleichsweise niedrig sind. In anderen Ländern sind die Gebühren für Bankdienstleistungen noch höher als in Deutschland, es gibt aber auch Gegenbeispiele. Darüber hinaus werden weitere Erhöhungen natürlich auch darauf geschoben, dass die Niedrigzinsphase anhält und die Banken mit Einlagen der Kunden kein Geld verdienen könnten. Dass beide Argumente allerdings zu kurz gehen, zeigt der Erfolg einiger Banken, die beiden Gebühren sehr niedrig ansetzen. Dazu gehören Direktbanken wie die DKB oder auch genossenschaftliche Institute wie die Sparda-Banken.

Fehlinvestitionen und hohe Personalkosten

Dass die Bankgebühren sich auf dem rasanten Weg nach oben befinden, hat allerdings auch andere Gründe. Die Experten hinter Studie beschreiben hier allen voran Fehlinvestitionen und zu hohe Personalkosten. Viele Banken haben sich in den letzten Jahren in teure Experimente gewagt, die in den wenigsten Fällen Erfolg hatten. Auch die hohe Filialdichte und die teilweise überproportional großen Mitarbeiterstämme werden immer mehr zu einem Problem. Gerade deshalb erhöhen die meisten Internetbanken die Gebühren auch nicht, während Kunden von Filialbanken gleichzeitig immer mehr bezahlen müssen. Auch beim Onlinekonto ohne Schufa gab es in den letzten Monaten keinerlei Gebührenerhöhungen, auch weil auf ein Filialnetz und andere hohe Kosten verzichtet wird. Somit bekommen Kunden genau das, was sie wollen. Ein günstiges Girokonto mit allen notwendigen Leistungen, aber ohne Schnickschnack.

Basiskonto kostet im Schnitt 6,45 Euro

Dass die Gebühren für ein Girokonto extrem weit auseinandergehen, ist nichts Neues. Doch es zeigt sich auch immer mehr, dass die Gebühren auch im Schnitt immer weiter steigen. Ein Basiskonto kostet laut der neuen Auswertung im Schnitt mittlerweile eine Gebühr von 6,45 Euro im Monat. Dabei erhalten Kunden keinerlei relevanten Zusatzleistungen, sodass die Gebühr doch sehr hoch erscheint. Manche Banken nehmen allerdings sogar eine Gebühr von bis zu 8,99 Euro für ein Konto ohne besondere Leistungen. Nicht einmal eine Kreditkarte oder ähnliches ist bei diesem Preis enthalten. Dadurch, dass über die Kontoführungsgebühr noch viele weitere Kosten entstehen, summieren sich die Gebühren oft auf mehr als 200 Euro im Monat. Leider gibt es keine Hoffnung, dass sich daran bald etwas ändert, zumindest nicht zum Positiven. Vielmehr könnten für ein simples Girokonto zukünftig auch Grundgebühren von mehr als 10 Euro im Monat anfallen.


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