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05.09.2019

Baukindergeld hilft den richtigen Familien

Das Baukindergeld soll Menschen den Weg ins Eigenheim ermöglichen. Doch hilft es wirklich oder bleibt das Eigenheim für Geringverdiener ein Traum?

Das vor Kurzem neu eingeführte Baukindergeld ist eine Art Weiterentwicklung der sogenannten Eigenheimzulage, die vor einigen Jahren abgeschafft wurde. Die Idee dahinter ist vergleichsweise simpel: Familien mit Kindern, die sich für ein Eigenheim entscheiden, erhalten einen finanziellen Zuschuss. Dabei gibt es natürlich Ausnahmen und Begrenzungen, doch die grundlegende Idee scheint in die richtige Richtung zu gehen. Erste Daten bestätigen das und zeigen ein überraschend positives Bild der neuen Maßnahme.

Maximal 12.000 Euro Zuschuss pro Kind

Die genauen Details zum Baukindergeld sind schnell erklärt. Eine Familie erhält pro Kind beim Kauf von Bestandsimmobilien oder dem Bau neuer Immobilen einen Betrag von 1.200 Euro pro Jahr als Zuschuss vom Staat – maximal bis zu zehn Jahre, solange die Finanzierung mindestens über diesen Zeitraum läuft. Für jedes weitere Kind gibt es noch einmal denselben Betrag, sodass beispielsweise eine Familie mit drei Kindern bis zu 36.000 Euro aus dem Fördertopf erhalten kann. Diese zusätzliche Finanzspritze schadet sicherlich niemanden, allerdings bleiben die Gefahren einer Immobilienfinanzierung bestehen. Manch ein Inhaber von einem Onlinekonto ohne Schufa ist etwa durch eine Finanzierung erst in eine schwierige finanzielle Situation geraten.

Baukindergeld hilft auch Geringverdienern

Dass das Baukindergeld sich bislang aber als durchaus gute Maßnahme erweist, zeigt ein Blick auf Daten der KfW-Bank, die für die Ausgabe zuständig ist. Laut diesen ab es bereits 112.000 Anträge für das Baukindergeld, bis Ende Juni haben bereits 43.000 Familien eine erste Auszahlung erhalten. Aktuell kommt es noch zu gewissen Verzögerungen, die Experten der KfW gehen aber davon aus, dass die meisten Anträge bewilligt werden können. Positiv sind die Daten der KfW dabei insofern, dass das Baukindergeld besonders auch Familien mit kleinem Einkommen hilft. Rund 60 Prozent der Empfänger haben ein gemeinsames Familieneinkommen von maximal 40.000 Euro brutto, rund 40 Prozent sogar von nur 30.000 Euro – das Baukindergeld hilft also tatsächlich denjenigen, die möglicherweise nur durch dieses überhaupt von einem Eigenheim träumen können.

Gutverdiener sind vom Baukindergeld ausgeschlossen

Bei der Einführung wurde als Kritik geäußert, dass großenteils diejenigen profitieren würden, die sowieso ein hohes Einkommen. Die Einkommensgrenze liegt allerdings bei 90.000 Euro brutto im Jahr bei einem Kind und jeweils etwas höher bei mehreren Kindern. Doch auch diejenigen mit einem guten, aber nicht sehr guten Einkommen nutzen das Baukindergeld nicht häufiger als Menschen aus der Mittelschicht – somit kann die Maßnahme durchaus als Erfolg gezählt werden. Dennoch sollte man nicht übersehen: Eine Finanzierung mit geringem Einkommen ist auch mit dem Baukindergeld weiterhin eine nicht zu vernachlässigende Gefahr.


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