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Bei der Schufa geht es nicht nur um Konto und Kredit

Wenn es um die Schufa geht, dann denken die meisten an Konten, Kreditkarten und Kredite. Doch auch in vielen anderen Bereichen kann die Bonität ein Hindernis sein.

Ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa eröffnen Verbraucher meist, weil sie ansonsten nicht an ein Girokonto mit Kreditkarte kommen würden. Doch zu denken, dass die Bonität einem nur rund um Finanzprodukte ein Bein stellen kann, ist falsch. Die Schufa ist nämlich in sehr vielen Lebensbereichen ein echtes Hindernis und kann Menschen das Leben gerade deshalb so schwer machen. Es geht eben keineswegs nur darum, ein tolles Girokonto oder eine besondere Kreditkarte zu bekommen. Wenn die Bonität nicht stimmt, muss man in fast allen Lebensbereichen mit echten Einschränkungen zurechtkommen.

Prepaid-Telefonie statt günstigem Vertrag

Heutzutage hat beispielsweise fast jeder Verbraucher eigentlich eine Mobilfunkvertrag. Das ergibt auch durchaus Sinn, denn mit einem Vertrag sind besonders diejenigen, die viel telefonieren und auch das Datenvolumen aktiv nutzen, meist deutlich besser dran. Selbst wer nicht allzu häufig telefoniert und auch kein großes Datenvolumen braucht, ist mit den Verträgen von Mobilfunk-Discountern meist besser dran. Dazu kommt der große Komfortgewinn durch einen Vertrag – nerviges Aufladen fällt schlichtweg. Doch wenn die Schufa einem keine gute Bonität beteuert, wird es auch nichts mit einem Mobilfunkvertrag, selbst bei Discountern nicht. Einen Mobilfunkvertrag gibt es hierzulande nur mit guter oder zumindest solider Bonität. Wer durch das Raster fällt, kann nur auf einen meist teureren Prepaid-Vertrag setzen.

Schwierigkeiten mit dem Abo für den Nahverkehr

Schwierig wird es rund um die Schufa immer dann, wenn ein Abonnement mit regelmäßigen Zahlungen im Spiel ist. Gerade Pendler können daher teilweise Probleme bekommen, wenn sie wegen einer schlechten Bonität schon auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen. Auch wer ein Abonnement für den Nahverkehr abschließt, bezahlt gewöhnlich nämlich monatlich – und zwar per Lastschrift. Was viele dabei nicht wissen: Die Verkehrsbetriebe führen meist eine Schufa-Abfrage durch. Wem keine gute Bonität begutachtet wird, der kommt auch nicht an ein entsprechendes Abo. Zwar kommt man meist auch anders an die Monatskarte, in dem man die Beträge beispielsweise monatlich vorauszahlt, doch der hohe Komfort und die Praktikabilität gehen dadurch ein wenig verloren. Dies gilt genauso für zahlreiche andere Lösungen, die Verbraucher teilweise gar nicht nutzen können. Sogar Carsharing-Dienste können Verbraucher mit schwacher Bonität in häufigen Fällen einfach gar nicht nutzen.

Versteckte Schufa-Prüfung auch beim Online-Shopping

Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Die Schufa-Prüfung erfolgt auch beim Online-Shopping. Selbst wer hier kein Abonnement abschließt, sondern einfach nur etwas bestellen möchte, kann von der Schufa zurückgewiesen werden. Besonders wenn es um die Zahlung per Rechnung geht, haben Verbraucher mit schwacher Bonität vielfach schlechte Chancen. Es gibt darüber hinaus aber auch Fälle, in denen Neukunden unabhängig von der Zahlungsweise abgewiesen werden, weil die Bonität nicht mitspielt. Wer also denkt, dass man eine gute Bonität nur braucht, um einen Kredit abzuschließen, hat sich getäuscht. Die Schufa ist, im Gegenteil, in sehr vielen Lebensbereichen von entscheidender Bedeutung. Gerade deshalb sollte man auch immer daran arbeiten, die Bonität zu verbessern und natürlich mit einer Eigenauskunft auch immer im Blick zu behalten.


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