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Beim Girokonto sollte man nicht nur auf die Kontoführungsgebühr achten

Wer sich für ein Girokonto entscheidet, der blickt fast immer auch auf die Gebühren. Dabei sollte man weiter schauen, als nur auf die Kontoführungsgebühr.

Niemand will für ein Girokonto zu viel bezahlen – deshalb suchen die meisten Verbraucher konkret nach einem Konto ohne oder zumindest mit einer niedrigen Kontoführungsgebühr. Das Problem: Kaum eine Filialbank bietet noch ein kostenloses Girokonto. Selbst bei Direktbanken gibt es nicht mehr ohne jegliche Einschränkungen ein Girokonto ohne Kontoführungsgebühr. Doch die monatliche Gebühr sollte in vielen Fällen gar nicht unbedingt im Fokus der Verbraucher stehen, denn andere Gebühren sorgen oft dafür, dass das Konto sich noch einmal deutlich verteuert. Deshalb ist es auch wichtig, dass die Gebühren generell so transparent wie beim Onlinekonto ohne Schufa dargestellt werden.

Kontoführungsgebühr ist nicht der einzige relevante Faktor

Die Kontoführungsgebühr bei einem Girokonto liegt bei den meisten Banken zwischen 3 und 10 Euro pro Monat. Auf das Jahr gerechnet entstehen so Gebühren zwischen 36 und 120 Euro. Das klingt im ersten Moment nach recht viel, ist im Verhältnis allerdings gar nicht so schlimm. Da diese Gebühren allerdings fix anfallen und auch sofort und konstant sichtbar sind, fallen sie den Bankkunden am meisten auf. Dabei ist es allerdings in vielen Fällen wichtig, dass Verbraucher auch auf andere Gebühren rund um das Girokonto achten. Besonders relevant sind hier die Abhebegebühr sowie der Dispositionszins. Nicht bei allen Banken kann man nämlich immer und überall kostenlos Bargeld abheben. Auch der Dispositionszins kann zu einer echten Kostenfalle werden.

Teure Abhebungen bei Fremdbanken und mit Kreditkarten

Zwar ist es bei den meisten Filialbanken heute noch üblich, dass man zumindest an Automaten des eigenen Bankenverbundes kostenfrei an Bargeld kommt, ist dies bei Automaten anderer Banken anders. Konkret heißt das: Wer als Volksbank-Kunde beispielsweise bei der Sparkasse Geld abhebt, der kann auf hohe Gebühren stoßen. Ebenfalls teuer: Abhebungen mit Kreditkarten. Wer eine Kreditkarte der Sparkasse hat, kann auch bei der eigenen Bank mit dieser nicht kostenlos an Bargeld kommen. Tut man es trotzdem, bezahlt man meist eine Gebühr von mindestens 5 Euro. Bei höheren Beträgen fällt eine Gebühr von 2 bis 4 Prozent an, sodass die Gebühren noch weiter ansteigen können. Vorsichtig sollte man zudem bei Abhebungen im Ausland sein, denn mit Giro- und Kreditkarten von den meisten deutschen Banken bezahlt man außerhalb von Deutschland ebenfalls viel Geld für Abhebungen. Wer mehrmals im Jahr Bargeld außerhalb des eigenen Bankenverbunds abhebt, sollte diese Gebühr deshalb ganz besonders im Blick haben.

Dispositionszins kann große Bedeutung haben

Wer nicht gerade auf ein Produkt mit Schuldenbreme wie das Onlinekonto ohne Schufa setzt, sollte immer auch den Dispositionszins im Blick haben. Dieser fällt immer dann an, wenn man mit dem Konto in die roten Zahlen abrutscht. Bei den meisten Filialbanken liegen die Zinsen heute zwischen 8 und 13 Prozent, bei Direktbanken teilweise sogar unter 8 Prozent. Wer im Schnitt 1.000 Euro im Monat überzieht, bezahlt so im Jahr eine Gebühr von 80 Euro – man sieht also gut, dass keineswegs nur die Kontoführungsgebühr ein Kostenfaktor ist. Bei der Entscheidung für ein neues Girokonto sollte man immer alle Gebühren im Blick haben, etwa auch solche für eine zusätzliche Kreditkarte oder bestimmte Transaktionen.


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