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Berlin ist längst nicht mehr arm aber sexy

Die deutsche Hauptstadt wird immer gerne als „arm aber sexy“ beschrieben – doch die Privatinsolvenzzahlen zeigen in Berlin in die richtige Richtung.

Der Slogan „arm aber sexy“ steht in enger Verbindung mit Berlin und hat sich in den letzten Jahren immer mehr etabliert. Zweifelsfrei profitiert die Bundeshauptstadt beispielsweise vom Länderfinanzausgleich und auch wirtschaftlich ist Berlin schwächer als Städten in anderen Regionen. Doch gerade bei den Privatinsolvenzen ist Berlin auf einem sehr guten Weg, denn in der Hauptstadt ist die Zahl der Insolvenzen im letzten Jahr deutlich gesunken und bewegt sich damit so ziemlich im Durchschnitt – von arm kann zumindest bei den Bürgern keine Rede sein.

11 Prozent weniger Privatinsolvenzen als im Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland um insgesamt 11 Prozent gesunken, so stark wie fast nirgendwo sonst in Deutschland. Besser sind die Zahlen einzig und allein in Baden-Württemberg, wo die Insolvenzzahlen noch stärker rückläufig sind. In Berlin waren im ersten Halbjahr damit nicht einmal mehr 2.000 Verbraucher von einer Privatinsolvenz betroffen, ein absoluter Tiefstand für die Hauptstadt. Das liegt zum einen sicherlich an der Unterstützung von einem Online-Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung, zum anderen möglicherweise aber auch an der verbesserten wirtschaftlichen Situation. Fest steht in jedem Fall, dass Berlin beim Thema Schulden vom „Tabellenende“ sehr weit entfernt ist – entgegen der gängigen Annahme.

Andere Stadtstaaten kämpfen mit größeren Problemen

Natürlich ist Berlin beim Thema Privatinsolvenz dennoch kein absoluter Musterschüler, denn in Großstädten ist die Zahl der Privatinsolvenzen traditionell vergleichsweise hoch. Auch deshalb sind die Stadtstaaten bei der Rangliste der überschuldeten Verbraucher auch fast immer im oberen Drittel zu finden. Das würde gleichermaßen allerdings auch für andere Großstädte in Deutschland gelten, die schlechten Zahlen werden hier nur durch andere Orte im jeweiligen Bundesland ausgeglichen. Positiv aus Sicht von Berlin fällt zudem auf, dass der Stadtstaat in den meisten Jahren deutlich besser abschneidet als Bremen und teilweise auch als Hamburg. Bremen führt die traurige Rangliste bei der Überschuldung sowie der Zahl der Privatinsolvenz seit Jahren an – Berlin dagegen ist sozusagen im gesicherten Mittelfeld zu finden. Von „arm aber sexy“ kann in dieser Rangliste also keine Rede sein, denn in Berlin sind die Menschen entweder gar nicht so schlecht situiert oder machen einfach seltener Schulden, als Verbraucher in anderen Bundesländern.

Berlin nähert sich dem Schnitt der Bundesrepublik an

Der Trend geht sogar dahin, dass Berlin bei der Zahl der Privatinsolvenz im Durchschnitt ankommt. Aktuell müssen in Berlin noch im Schnitt 112 von 100.000 Einwohnern im Jahr Privatinsolvenz anmelden, wenn man die Halbjahreszahlen für 2018 hochrechnet. Im Bundesdurchschnitt sind es bei derselben Rechnung 104 Personen. Dadurch, dass die Zahl der Insolvenzen in Berlin aber besonders stark fällt, könnte die Lücke bald geschlossen sein. Wenn dann auch noch mehr Verbraucher auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa setzen und sich von einer Schuldnerberatung unterstützen lassen, könnten die Zahlen noch weiter sinken. Das gilt aber natürlich nicht nur für Berlin, sondern auch für alle anderen Bundesländer!


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