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Bonität aufbessern statt Kredit ohne Schufa

Das Thema Kredit ohne Schufa spielt immer wieder eine große Rolle. In den seltensten Fällen ist ein solcher eine gute Idee – doch es gibt durchaus Möglichkeiten.

Die Schufa und auch die Bonitätsauskunft in Deutschland haben einen entscheidenden Zweck: Sie sollten für Firmen und Banken herausfinden, wie wahrscheinlich ein Verbraucher einen Kredit zurückzahlt. Im Prinzip sollen dadurch Verbraucher und Firmen gleichermaßen geschützt werden. Verbraucher bekommen dann keinen Kredit, wenn sie ihn vermutlich nicht zurückzahlen können und Firmen müssen mit weniger Zahlungsausfällen zurechtkommen. Das System klingt aber nur in der Theorie wirklich fair, denn viele Inhaber eines Onlinekonto ohne Schufa wissen, dass es in der Praxis durchaus vorkommen kann, dass man ohne große Verfehlungen dennoch eine schwache Bonität hat. Doch was bleibt einem in dieser Situation übrig? Ist ein Kredit ohne Schufa eine vernünftige und ungefährliche Option?

Kredite ohne Schufa sind selten empfehlenswert

Experten raten grundsätzlich davon ab, auf einen Kredit ohne Schufa oder ähnliches zu setzen. Gerade wenn Anbieter im Internet mit Krediten ohne Schufa zu niedrigen Zinsen werben, sollte man vorsichtig sein. Teilweise handelt es sich hier um Betrugsversuche, die häufig auch noch mit einer verpflichtenden Anzahlung einhergehen – von seinem Geld sieht man in den meisten Fällen dann nichts mehr. Doch ein Kredit ohne Schufa ist auch dann ein Problem, wenn er zwar seriös, allerdings deutlich zu hoch verzinst ist. Manche Anbieter von Krediten ohne Schufa nehmen bis zu 30 Prozent Zinsen – das grenzt häufig an Wucher. Auch Angebote aus dem Ausland gehen meist mit einem enorm hohen Zinssatz einher und sind nur in seltenen Fällen wirklich empfehlenswert.

Schufa aufbessern, um einen Kredit zu bekommen

Deutlich besser ist es für Inhaber eines Onlinekonto ohne Schufa und andere Verbraucher gleichermaßen, Schritte zu gehen, um die eigene Bonität aufzubessern. Es ist nicht immer schwierig, die Bonität ein wenig zu verbessern und sich das Leben somit ein ganzes Stück einfacher zu machen. Wer beispielsweise nicht mehr genutzte Kreditkaten oder Girokonten kündigt, kann die Bonität in vielen Fällen bereits leicht aufbessern. Auch wenn der Dispositionskredit aktuell ein Thema ist, kann man beispielsweise durch einen vollständigen und zügigen Ausgleich dafür sorgen, dass die Bonität besser wird. Generell ist es zudem ratsam, dass man sich beim Thema Finanzen nicht allzu sprunghaft zeigt. Auch wenn Neukundenangebote für Girokonten und Kreditkarten häufig attraktiv sind, sollte man die Folgen für die Bonität bedenken. Ein häufiger Kontowechsel sorgt vielfach dafür, dass die Bonität unnötig leidet – dieses Risiko sollte man bei Bonitätsproblemen nicht eingehen.

Falsche oder veraltete Schufa-Einträge ausfindig machen

Es kommt allerdings generell auch immer wieder vor, dass falsche oder veraltete Schufa-Einträge dafür sorgen, dass die Bonität schlechter ist, als sie eigentlich sein sollten. Wem so etwas auffällt, der sollte sich die Sache unbedingt genauer ansehen. Bei zweifelhaften Anträgen sollte man sich zuerst an die Firma wenden, die hinter dem Eintrag steckt. Nur diese kann am Ende dafür sorgen, dass die Schufa eine Löschung vornimmt. Handelt es sich aber um offensichtlich falsche Einträge, ist dies auch nur selten ein Problem. Schon ein kurzer Blick und ein darauffolgender Anruf können teilweise dabei helfen, die Bonität aufzubessern. Statt auf einen Kredit ohne Schufa zu setzen, kann man es dann einfach einige Monate später nochmal versuchen und erhält womöglich einen attraktiv verzinsten Kredit, trotz und gerade wegen der Schufa.


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