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Bonitätsüberwachung geht schon jetzt zu weit

Wie viel Bonitätsüberwachung ist in Ordnung und wo muss Schluss sein? Diese Frage stellen sich immer mehr Verbraucher in Deutschland.

Wenn Verbraucher sich dafür entscheiden, auf ein Produkt wie das Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, dann hat das meist auch mit einem grundlegend negativen Eindruck von Schufa & Co zu tun. Doch die Bonitätsprüfung ist und bleibt grundsätzlich ein großes Problem für einige, aber eben keineswegs für jeden. An sich ist die Überwachung der Bonität von Verbrauchern sogar zwingend erforderlich, um ein sinnvolles Wirtschaftsleben zu ermöglichen. Doch wo muss ein Schlussstrich gezogen werden, damit finanzielle Fehler nicht das ganze Leben bestimmen?

Bonitätsauskunft überall wo es um Geld geht

Grundsätzlich ist es aktuell in Deutschland so, dass die Bonität im Prinzip überall da überprüft wird, wo es um Geld geht. Konkret also beispielsweise beim Konto, bei der Kreditkarte und natürlich auch bei Krediten. Darüber hinaus genauso bei Versandhändlern, Anbietern von Handyverträgen und Carsharing-Diensten. Ergänzt wird die Liste von Nahverkehrsunternehmen und vielen mehr. Dadurch, dass die Finanzen natürlich in fast jedem Lebensbereich eine gewisse Rolle einnehmen, kommt man auch um die Bonitätsauskunft so einfach nicht herum. Bleibt die Frage, ob schon jetzt die Grenze überschritten ist und die Schufa möglicherweise schon in weniger Lebensbereichen eine Rolle spielen sollte?

Absicherung geht teilweise deutlich zu weit

Manch einer, der auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, wird dem zweifelsfrei zustimmen. Das liegt schon daran, dass die Bonitätsauskunft teilweise einfach ein ganzes Stück zu weit geht. Beispiel Carsharing: Verbraucher müssen eine Bonitätsauskunft über sich ergehen lassen, um ein Auto für wenige Euro in der Stunde auszuleihen. Die finanzielle Absicherung des Anbieters in allen Ehren, geht dies für ein paar Euro doch deutlich zu weit. Beispiel Online-Handel: Schon bei Bestellungen für wenige Euro, bei denen die Zahlungsweise Lastschrift gewählt wird, findet eine Bonitätsprüfung statt. Auch hier ist das Risiko absolut überschaubar. Teilweise kommt es sogar vor, dass die Bonität auch dann überprüft wird, wenn eine Zahlungsweise wie die Kreditkarte gewählt wird – dabei hat der Anbieter in diesem Fall im Prinzip überhaupt kein Risiko.

Schufa dringt in immer mehr Lebensbereiche vor

Dass es rund um die Bonitätsprüfung in Zukunft allerdings ruhiger zugeht, ist maximal Wunschdenken. Vielmehr ist davon auszugehen, dass die Schufa-Prüfung in Zukunft bei deutlich mehr Händlern eine Rolle spielt. Durch die sogenannte Sharing-Economy dringen kleine finanzielle Dienstleistungen mit Zahlung über das Internet immer mehr in den Vordergrund. Nach dem Vorbild von Mobilitätsanbietern und Carsharing-Diensten, die schon heute die Bonität von Kunden überprüfen, wird es wohl in Zukunft noch deutlich mehr Anbieter geben, die Kunden auch bei kleinsten finanziellen Dienstleistungen erst einmal durchleuchten.

Im ersten Moment mag das noch vergleichsweise einfach zu umgehen sein, weil man an dem großen Teilen von Autos oder Fahrrädern ja nicht zwingend teilnehmen muss. Experten gehen allerdings davon aus, dass die Online-Zahlung von Kleinstbeträgen für das Teilen von Dienstleistungen, Geräten oder Fortbewegungsmitteln in den kommenden Jahren enorm wachsen wird. Kaum einer wird dann mehr ohne verschiedenste Accounts bei vielen Anbietern auskommen. Das Problem nur: Wer eine schlechte Bonität hat, könnte komplett ausgeschlossen werden – spätestens das würde beim Thema Bonitätsauskunft deutlich zu weit gehen. 


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