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14.10.2019

Bremen bleibt unrühmlicher Spitzenreiter

Bremen bleibt das Problembundesland beim Thema Privatinsolvenzen. Das zeigt das neue Schuldenbarometer von Crifbürgel deutlich.

Die Zahl der Privatinsolvenzen ist im ersten Halbjahr 2019 erneut gesunken – konkret um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bedenklich ist allerdings, dass nicht nur der Gesamtrückgang vergleichsweise gering ausfällt, sondern auch, dass Experten im neuen Jahr eine Trendwende erwarten. Das könnte besonders in den Bundesländern problematisch werden, in denen es schon heute vergleichsweise viele Verbraucher gibt, die in die Privatinsolvenz müssen.

Klares Nord-Süd-Gefälle bleibt weiter erhalten

Bei der Zahl der Privatinsolvenzen zeigt sich dabei generell ein immanentes Nord-Süd-Gefälle. Im einigen nördlichen Bundesländern gibt es mehr als doppelt so viele Privatinsolvenzen pro Einwohner wie in den südlichen Ländern. Unrühmlicher Spitzenreiter bleibt dabei auch weiterhin der Stadtstaat Bremen, wo 83 auf je 100.000 Einwohner in einem Privatinsolvenzverfahren sind. Danach folgen Schleswig-Holstein (74), Niedersachsen (74) und Hamburg (69). Der gesamte Nordwesten der Republik ist damit gewissermaßen eine Schuldenhochburg, denn nicht nur die Zahl der Privatinsolvenzen ist hier hoch. Auch eine hohe Zahl an überschuldeten Verbrauchern und Inhabern von Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa gibt es hier.

Vergleichsweise wenige Insolvenzen im Süden

Weniger problematisch ist und bleibt die Zahl der Privatinsolvenzen auch weiterhin im Süden der Republik. In Bayern sind gerade einmal 32 von 100.000 Einwohnern von einer Privatinsolvenz betroffen. Auch in Baden-Württemberg (35) sowie Hessen (43) fallen die Insolvenzzahlen vergleichsweise niedrig aus. Positiv sticht zudem auch Thüringen mit nur 42 Insolvenzen auf je 100.000 Einwohner heraus. Im bundesweiten Schnitt liegt die Zahl der überschuldeten Verbraucher je 100.000 Einwohner bei 51, sodass die norddeutschen Bundesländer insgesamt doch ein deutlicher Ausreißer nach oben sind. Die Gründe hierfür sind vielfältig, liegen aber etwa in Bremen und Hamburg auch an der hohen urbanen Dichte – in Großstädten gibt es grundsätzlich immer mehr von einer Privatinsolvenz betroffene Verbraucher als in ländlichen Regionen.

Bedenkliche Prognose für die Zukunft

Sorgen machen sollten sich allerdings Verbraucher in allen Bundesländern, denn die Prognose ist alles andere als positiv. Laut Crifbürgel erwarten die Experten im kommenden Jahr einen Anstieg der Privatinsolvenzen – dieser könnte in den „schwächeren“ Bundesländern besonders stark ausfallen und zudem eine Trendwende einläuten. Noch vor wenigen Jahren gab es einige Bundeländern, in denen die Privatinsolvenzquote bei mehr als 0,1 Prozent lag – dieses Schreckgespenst könnte schon bald zurückkehren. Wenngleich man nicht allzu schwarzmalen sollte, scheint die Zeit der guten Nachrichten aus der Welt der Privatinsolvenzen vorbei zu sein. Man sollte sich – in jedem der Bundesländer – auf schwerere Zeiten einstellen.


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