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Coronakrise trifft mehr als jeden Dritten finanziell

Das Coronavirus hat enorme Folgen für die Menschen in Deutschland. Wie gravierend dieser Effekt ausfallen wird, dürfte sich allerdings verzögert zeigen.

Die Zahlen zur Privatinsolvenz und zur Überschuldung sehen im Grunde noch gut aus, sodass man fast vermuten mag, dass die Krise den Deutschen gar nicht so sehr zusetzen wird. Gleichzeitig ist aber auch schon klar, dass es sich dabei nur um eine Momentaufnahme handelt. Eine neue Umfrage zeigt allerdings gut, wie schlecht es um die Situation der Deutschen wirklich steht. Die verzögerten Statistiken zur Privatinsolvenz und zur Überschuldung geben über das echte Ausmaß keine Auskunft, zumindest noch nicht.

37 Prozent sehen sich finanziell schlechter gestellt

Eine Umfrage von Creditreform und Boniversum, über die der Spiegel zuerst berichtet hat, zeigt das ganze Ausmaß der aktuellen Situation und die voraussichtlichen Folgen in der Zukunft. Befragt wurden dafür Ende August insgesamt 1.055 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren. Zum Vergleich wurde eine ähnliche Erhebung aus dem Jahr 2016 herangezogen – also deutlich vor der Krise. Die Ergebnisse geben dabei zu bedenken, denn ganze 37 Prozent der Verbraucher sehen sich nach der Krise finanziell schlechter gestellt als davor. Das sind gravierende Zahlen, denn auf die Gesamtbevölkerung gerechnet wären das immerhin knapp 30 Millionen Deutsche.

Einbußen von 30 bis 50 Prozent bei vielen

Wie gravierend die finanzielle Schlechterstellung aussieht, zeigt die Statistik ebenfalls gut. Jeder fünfte Befragte gab demnach an, dass die Einbußen bei 30 bis 50 Prozent liegen. Das bedeutet konkret, dass 20 Prozent der Deutschen knapp ein Drittel oder sogar die Hälfte weniger haben als zuvor – ein gravierender Einschnitt, der historisch deutlich ausfällt. Noch gravierender getroffen ist ein ebenfalls nicht kleiner Teil der Bevölkerung: So gaben 8 Prozent der Befragten an, dass sie mindestens die Hälfte ihrer Einkünfte verloren hätten. Da überrascht es nicht, dass gleichzeitig immer mehr Verbraucher auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa oder eine Schuldnerberatung setzen.

Fast jeder Dritte erwartet Zahlungsschwierigkeiten

Dass die aktuelle Situation für viele Verbraucher auch eine Gefahr für die allgemeine Finanzlage wird, zeigt die Studie ebenfalls deutlich. So darf man davon ausgehen, dass die Zahl der überschuldeten Verbraucher genauso steigen wird wie die der Privatinsolvenzen. Immerhin 28 Prozent der Deutschen befürchten laut der Umfrage nämlich, dass sie in den nächsten Monaten in Zahlungsschwierigkeiten kommen werden. Wenn fast jeder Dritte bald nicht mehr genug Geld haben könnte, um Rechnungen zu bezahlen, dürften sich gerade Schuldenberatungsstellen sich auf einen großen Andrang vorbereiten. Man kann nur hoffen, dass es nicht ganz so schlimm wird, wie die Statistik von Creditreform vermuten lässt. 


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