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Das Girokonto wird bei fast allen Banken teurer

Während die Gebührenstruktur vom Online-Konto ohne Schufa seit Jahren gleich bleibt, drehen aktuell immer mehr Banken an der Gebührenschraube. Warum?

Das Girokonto ist für die Deutschen in gewissem Maße immer auch ein emotionales Thema. Gewissermaßen begleitet eine Bank und damit auch ein Konto das ganze Leben lang. Das beginnt in jungen Jahren, wenn man erstmals mit Geld zu tun hat. Danach begleitet einen ein Konto meist durch das Studium und irgendwann geht vermutlich das erste echte Gehalt auf dem Girokonto ein. Anders als anderswo auf der Welt, kommt bei den Deutschen noch eine andere Sache dazu: in den meisten Fällen geht auf demselben Konto irgendwann auch noch die Rente ein, denn ein Kontowechsel kommt nur für wenige Verbraucher in Frage. Laut einer Umfrage der Bundesbank haben zwei Drittel der Deutsche noch nie die Bank gewechselt – obwohl das Gras anderswo grüner wäre.

Die Deutschen wechseln sehr selten das Girokonto

Man sieht zwar jeden Tag Werbung von Banken wie der comdirect oder der DKB, die für ihre kostenlose Direktbankkonten werben. Doch alle Menschen scheinen die Institute damit nicht zu erreichen oder zumindest zu überzeugen, denn die Deutschen wechseln auch bei einem deutlichen Gebührenunterschied nur sehr selten, manchmal sogar überhaupt nicht, die Bank. Es ist zwar nichts Neues, dass die Deutschen besonders wenig wechselfreudig sind und ein Girokonto meist über viele Jahre halten, doch eine Sache hat sich verändert: Die Kontoführungsgebühren und andere Gebühren sind in den letzten Monaten und Jahren teils stark angestiegen, davor haben sie sich meist positiv entwickelt, allen voran auf Grund der wachsenden Konkurrenz. Doch ist das für die Verbraucher in Deutschland endlich ein Grund, doch die Bank zu wechseln? Nein.

Banken von Filialbanken werden deutlich teurer

In den letzten Monaten gab es bei zahlreichen Banken deutliche Gebührenerhöhungen. Begonnen haben mit den teils kräftigen Gebührenerhöhungen in vielen Fällen die regionalen Sparkassen und Genossenschaftsbanken. In vielen Fällen war zuerst die Kontoführungsgebühr betroffen, die teilweise um wenige Euro im Jahr, manchmal aber auch im Monat gestiegen ist. Doch nicht nur die Kontoführungsgebühr wurde teilweise erhöht, viele Filialbanken haben auch anderswo an der Gebührenschraube gedreht: Beispielsweise bei der Gebühr für Abhebungen, bei den Kosten für eine Giro- oder Kreditkarte und nicht zuletzt beim Thema Spezialdienstleistungen, also etwa der Einlösung von Schecks. Dass sich die Gebühren wie beim Online-Konto ohne Schufa in den letzten Monaten gar nicht geändert haben, kommt nur äußerst selten vor.

Wechsel kann in jedem Alter Sinn ergeben

Wer aktuell Kunde der Commerzbank ist und zum 1. Juni eine Erhöhung vom 30 Prozent beim Premium-Konto hinnehmen musste (nun 12,90 Euro statt 9,90 Euro im Monat) oder bei der Deutschen Bank zumindest knapp 20 Prozent mehr bezahlen muss (11,90 statt 9,90 Euro beim Best Konto) ist nur ein Betroffener von vielen, denn die meisten Banken haben schon zuvor die Gebühren erhoben. Sogar die Direktbanken sind nachgezogen, so ist auch das Premiumkonto der N26 Bank mit einer Gebühr von 9,90 Euro (zuvor 5,90 Euro) signifikant teurer geworden. Natürlich kann man das einfach hinnehmen. Man kann stattdessen allerdings auch über einen Wechsel nachdenken und sich nach einem kostenlosen Girokonto umsehen – diese gibt es trotz steigender Gebühren noch.


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