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Die traurigen Wege des Schicksals

Die Überschuldung kann das Leben zu einer echten Hölle machen. Gerade deshalb sind Lichtblicke so wichtig. Leider gibt es immer wieder auch Geschichten, die einen solchen mehr oder minder komplett vermissen lassen. Zum Beispiel die einer verwitweten Kleinunternehmerin, die fast zur Obdachlosen geworden wäre – ohne einen echten Fehler begangen zu haben.

Schulden können jeder treffen, weswegen man nie auf Menschen herabblicken sollte, die mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Wie hart das Schicksal so manchen Menschen treffen kann, zeigt eine Geschichte, über welche die WirtschaftsWoche berichtet. Die Protagonistin hat sich an die Öffentlichkeit gewendet, weil sie ihr Schicksal für so tragisch handelt, dass sie will, dass andere davon erfahren. Als sie erstmals Kontakt mit den Medien aufnimmt, wurde gerade ihr Haus zwangsversteigert. Dieses war als Kreditsicherheit hinterlegt. Für einen Kredit, den sie nicht mehr bedienen konnte. Der Kreditgeber war eine regionale Sparkasse, die der Frau spätestens mit der Zwangsversteigerung das Vertrauen entzogen hat.

Von der Kleinunternehmerin zum Problemfall

Die Frau war einstmals als erfolgreiche Kleinunternehmerin im Fränkischen tätig. Sie betrieb ein Modegeschäft in einem kleinen Ort und war dort sogar als besonders tüchtig bekannt. Als Inhaber waren sowohl sie als auch ihr Mann registriert. In den letzten Jahren machte das Modegeschäft allerdings eine Entwicklung durch, die dem Geschäft nicht guttat. Durch das wachsende Onlinegeschäft wurde es immer schwieriger, Gewinne zu erzielen. Noch deutlich schlimmer wurde die Situation, als die Kleinunternehmerin sich ab 2010 auch noch um ihren Mann kümmern musste – dieser war zu einem Pflegefall geworden. Die Schulden wurden immer problematischer, weswegen die Frau auf ein Bankdarlehen setzte. Dieses konnte sie allerdings irgendwann nicht mehr zurückzahlen. Nach dem Tod ihres Mannes im Jahr 2012 musste die Frau dann alleine gegen die Schulden kämpfen – und verlor diesen Kampf.

Niederlagen vor Gericht und eine Zwangseinweisung

Während viele Menschen es schaffen, ihre Schulden mit einer Schuldnerberatung und einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa wieder in den Griff zu bekommen, war der Fall der Frau aus dem Fränkischen anders. Ihr wuchsen die Schulden immer weiter über den Kopf. Anstatt den Kampf aufzunehmen, sah sie sich ungerecht behandelt und begann einen Rechtsstreit mit ihrer Kreditgeberin, der örtlichen Sparkasse. Sie behauptete einen Teil des Darlehens nicht bekommen zu haben – doch kein einziges Gericht gab ihr Recht, vermutlich auch wegen schlechter rechtlicher Beratung. Anstatt weniger Schulden zu haben, wurden diese durch den Prozess noch größer. Vor der Zwangsversteigerung wurde die Frau – der keinerlei psychischen Probleme attestiert wurden – auch noch in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. In manchen Situationen bei verschuldeten Personen ist das tatsächlich eine Routinemaßnahme, die betroffene Frau war allerdings schockiert.

Schulden und nur 1.000 Euro Witwenrente

Der Rechtsstreit ist fast rum, nach einer Routineuntersuchung in der Anstalt durfte die Frau nach nur zwei Tagen wieder gehen. Doch was bleibt ist eine ruiniere Existenz. Die Frau muss die horrenden Kosten des Rechtsstreits abtragen, zugleich für ihre Schulden aufkommen und noch die Miete von 400 Euro bezahlen. Dazu kommen Kosten des täglichen Lebens. Von 1.000 Euro Witwenrente im Monat ist das kaum zu bezahlen. Die Frau fühlt sich vom System und den Gerichten ungerecht behandelt. Ob dem so ist, bleibt eine offene Frage. Fest steht, dass die Frau ein schweres Schicksal hat, das keinem zu wünschen ist. Im Vergleich geht es vielen anderen Schuldnern sogar wirklich gut, wenngleich die finanziellen Probleme natürlich immer eine große Belastung sind.


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