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19.07.2015

Das schwere Schicksal der Geringverdiener in Deutschland

Marco Görke ist ein perfektes Beispiel dafür, wie schnell man auch als normaler Arbeitnehmer in die Schuldenspirale abrutschen kann, ohne wirklich einen Fehler begangen zu haben. Der Fall Görke ist aber auch ein Beispiel dafür, wie man mit Hilfe von einer Schuldnerberatung und Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa einen Ausweg aus der Überschuldung finden kann. In einem aktuellen Artikel berichtet die Freie Presse von Marco Görke. Der gelernte Koch aus Neukirchen hat eigentlich nichts falsch gemacht. Vier Jobs, sieben Tage die Woche Arbeit und dennoch nur ein Lohn von 810 Euro. Das in Verbindung mit einer Vielzahl an unglücklichen Zufällen wie mehreren Autoreparaturen hat Marco Görke in Schwierigkeiten gebracht. Und dann kam auch noch ein Gebrauchtwagenhändler, der Görke einen Neuwagen andrehte, den er sich eigentlich überhaupt nicht leisten konnte. Der Gebrauchtwagenhändler machte Gewinn, Görke musste das Auto kurze Zeit später wieder abgeben, weil die Bank nicht mitspielte. Die Abwärtsspirale war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aufzuhalten, denn auch seinen Dispokredit hatte Görke maßlos überzogen.

8.000 Euro Schulden und die Privatinsolvenz

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Das Schicksal von Marco Görke ist in gewissem Maße auch ein trauriges. Hätte der Mann auf ein Online-Konto mit eingebauter Schuldenbremse gesetzt, wäre es vielleicht nie so weit gekommen. Doch die prekäre Situation von Görke erklärt sich keineswegs nur durch Fehlentscheidungen beim Geldausgeben. Viel schlimmer wiegt die Jobsituation. Mit 260 Arbeitsstunden im Monat, das macht fast neun jeden Tag (inklusive Samstag und Sonntag), verdiente Görke gerade einmal 810 Euro netto. Der Job, für den Görke am wenigsten Geld bekam – das Ausliefern von Pizza und anderem Essen – brachte ihm gerade einmal 2,72 Euro in der Stunde ein. Ein absoluter Horrorlohn, der für Görke allerdings kein Einzelfall war.

Zurück in ein normales Leben dank Hilfe

Doch trotz seiner aussichtslosen Situation und insgesamt 8.000 Euro Schulden hat Marco Görke es geschafft. Er hat sich Hilfe bei einer Schuldnerberatung gesucht und Privatinsolvenz angemeldet. Mit einem Produkt wie einem Online-Konto ohne Schufa könnte Görke jetzt wieder voll durchstarten. Der Grundstein dafür ist auf alle Fälle bereits gelegt. Görke hat nun neue Arbeitgeber gefunden, die auch bereit sind, den gesetzlichen Mindestlohn zu bezahlen. Heute verdient Görke bei einem deutlich reduzierten Arbeitspensum von 184 Stunden im Monat und demnach auch einigen freien Tagen 1.400 Euro im Monat. Von diesem Gehalt kann der gelernte Koch nicht nur ein normales Leben führen, sondern auch noch 200 Euro im Monat für den Schuldendienst aufbringen. Im Rahmen der Privatinsolvenz müsste er das nicht – er tut es aber trotzdem.

Nach der Privatinsolvenz in die Selbstständigkeit

Diese Haltung von Marco Görke sieht man auch bei vielen Menschen, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen. Wer seine Verschuldung wirklich ausräumen will, der bezahlt oft auch mehr als das, was rechtlich eigentlich zwingend erforderlich wäre. Menschen, die das tun, schaffen es nach einer Privatinsolvenz meist auch wieder, durchzustarten. Das will auch Marco Görke, der angekündigt hat, dass er irgendwann einmal selbstständig in der Gastronomie arbeiten will. Dann allerdings will er die gesamten anfallenden Startkosten ohne Kredit begleichen, denn noch einmal will er nicht in die gefährliche Schuldenfalle tappen.

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