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29.11.2017

Das wachsende Probleme von Schrottimmobilien in Deutschland

Die Immobilienpreise steigen in Deutschland seit vielen Jahren. Immer mehr Menschen geraten sogar in finanzielle Nöte, weil die Miete zu hoch wird oder die Preise für den Kauf von Immobilien durch die Decke schießen. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die eine Immobilie haben, durch diese aber erst in die Überschuldung geraten – die Rede ist von Schrottimmobilien.

Als Immobilienbesitzer auf ein Online-Konto ohne Schufa setzen? Was im ersten Moment unrealistisch klingt, kommt immer wieder vor. In Deutschland gibt es zahlreiche sogenannte Schrottimmobilien. Experten schätzen die Zahl auf mittlerweile mehrere hunderttausend. Eine Schrottimmobilie wird dadurch definiert, dass eine Veräußerung mit Wert nur dann möglich wäre, wenn man erheblich viel Geld investieren würde. Da die Investitionskosten meist die Gewinne einer Veräußerung übersteigen würden, entscheidet sich kaum jemand für eine Renovierung. Stattdessen verfallen die Gebäude weiter. Gleichzeitig entstehen Kosten zur Sicherung des Gebäudes, etwa vor einem Einsturz oder Vandalismus. Für die Besitzer, die auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, ist das ein großes Problem.

Privatpersonen können ihre Immobilie einfach aufgeben

Eine etwas kuriose Möglichkeit im deutschen Recht ergibt sich für alle Menschen, die mit hohen Schulden zu kämpfen und dieser nicht mehr Herr werden. Sie haben die Möglichkeit, eine vorhandene Immobilie einfach aufzugeben. Natürlich ist das nur dann sinnvoll, wenn diese keinen Wert mehr hat, aber genau bei Schrottimmobilien ist das der Fall. Gerade auf Grund dieser Aufgabemöglichkeit hat sich auch der Begriff Geisterimmobilie entwickelt. Doch es ist keineswegs so, dass ein aufgegebenes Grundstück danach niemandem mehr gehört. Vielmehr gehen solche Immobilien in den Besitz der Städte und Gemeinden über – diese wiederum haben sich dann mit kostenintensiven Maßnahmen um die Absicherung der Immobilie zu kümmern.

Immobilien werden schnell zu einem Kostenrisiko

Problematisch ist diese Regelung allen voran deshalb, weil die Immobilien schnell sehr teuer werden. Immer wieder müssen Privatverbraucher sogar auf ein Online-Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen, weil sich durch die Immobilie Schulden auftürmen. Die Absicherung ist nämlich deutlich teurer als viele denken und kann im Jahr bis zu fünfstellige Summen verschlingen. Nicht umsonst gehört die Aufgabe von Immobilien dieser Art zu einer effektiven Strategie, um die Belastungen bei Schulden zu drücken. Doch die Gemeinden und Städte können die Immobilie danach nicht einfach abgeben. Sie müssen sich darum kümmern, dass die Immobilien abgesichert werden oder sie kapitalintensiv renovieren und danach veräußern. Welche Variante besser ist, gilt als streitbar. Auch eine Renovierung kann Sinn ergeben, selbst wenn danach weniger Geld beim Verkauf herauskommt, als die Renovierung gekostet hat.

Schlechter Zustand und schwierige Renovierung

Das liegt daran, dass in diesem Fall zumindest keine langfristigen Kosten auf die Stadt oder Gemeinde zukommen, die mit der Absicherung verbunden sind. Eine direkte Veräußerung ist dagegen fast nie möglich, da die Immobilien generell in einem schlechten Zustand sind und eine Renovierung oft für Privatpersonen nicht zu stemmen ist. Teilweise ergibt auch ein Abriss und eine Neunutzung der Fläche Sinn, doch auch das gilt nur in Ballungsräumen. Wo es genügend Grundstücke gibt – und hier spielen Schrottimmobilien eine besonders große Rolle – lohnen sich auch der Abriss und die Veräußerung nur selten. Ein Teufelskreis für Privatleute und die Kommunen.


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