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Der Beschäftigungsboom in Deutschland findet ein jähes Ende

Der Beschäftigungsboom in Deutschland geht zu Ende – im Jahr 2020 gab es erstmals seit Jahren wieder wenige Beschäftigte als im Vorjahr.

Seit dem Jahr 2007 kennt der deutsche Arbeitsmarkt nur einen Weg, den des Erfolgs. Über die Jahre sind die Arbeitslosenzahlen immer weiter gesunken und die Zahl der Erwerbstätigen hat Jahr für Jahr einen neuen Rekord erreicht. Mit dem Coronavirus nimmt diese Entwicklung nun ein jähes Ende, allerdings liegen die Gründe tiefer als nur in der Krise rund um das Virus. Sorgen müssen sich die meisten Verbraucher über den Arbeitsmarkt wohl dennoch nicht machen.

44,8 Millionen Deutsche in einem Beschäftigungsverhältnis

Laut vorläufigen Berechnungen des Statischen Bundesamtes, waren im Jahr 2020 im Schnitt 44,8 Millionen Deutsche in einem Beschäftigungsverhältnis. Das sind zwar immer noch knapp 10 Prozent mehr als im Jahr 2007, allerdings handelt es sich um einen Rückgang von 1,1 Prozent gegenüber 2019 – sogar 2018 lag die Beschäftigung in Deutschland noch höher. Insgesamt gab es 477.000 Menschen weniger, die eine Anstellung haben. Einhergeht das mit einer höheren Arbeitslosigkeit, die mit der Krise zu tun hat. Entsprechend müssen auch mehr Verbraucher auf Unterstützungsleistungen setzen und sich Hilfe durch Produkte wie das Online Konto ohne Schufa oder auch eine Schuldnerberatung suchen.

Großer Rückgang besonders bei den Dienstleistern

Dass der Jobboom zu Ende geht, liegt natürlich zu großen Teile an der Krise. Das zeigt sich auch an den betroffenen Branchen, denn allein im Dienstleistungsgewerbe sind 281.000 Jobs verloren gegangen. Besonders das Gastgewerbe und die Gastronomie waren hier stark betroffen. Einen Zuwachs gab es dagegen bei Jobs im öffentlichen Sektor sowie bei Erziehung und Gesundheit. Nicht zu vergessen ist zudem, dass noch knapp zwei Millionen Verbraucher aktiv in Kurzarbeit sind, was die Zahl der Jobs im kommenden Jahr weiter reduzieren könnte, sofern die entsprechenden Arbeitsplätze nicht zurückkehren. Allein im Gastwerbe waren mehr als 400.000 Menschen im Dezember in Kurzarbeit – ob alle wieder an ihre Arbeitsstätte zurückkehren werden, darf man bei dieser hohen Zahl infrage stellen.

Joboom in Deutschland wird nicht zurückkommen

Dass die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland sinken würde, hatten Experten schon vor der Krise erwartet. Hintergrund ist schlichtweg die Alterung der Gesellschaft, denn die Zahl der potenziell Erwerbstätigen wird in Deutschland immer kleiner, weil mehr Verbraucher in Rente gehen und wenige junge Verbraucher nachkommen. Die Zuwanderung kann diesen Effekt nicht ausgleichen. Für Arbeitssuchende dürfte das allerdings auch positive Effekte mit sich bringen, denn die Zahl der verfügbaren Arbeitsplätze wird wohl nicht so stark sinken wie das Angebot an Arbeitskräften. Nach der Krise wird also zwar nicht die Zahl der Erwerbstätigen stark steigen, die Zahl der Arbeitslosen dürfte aber dennoch sinken.


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