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10.10.2017

Der hohe Lebensstandard von Spitzensportlern wird zum Problem

Ein hohes Einkommen garantiert, das man nie mit Schulden oder einem Onlinekonto ohne Schufa zu tun hat. Diesen Gedanken haben die meisten Verbraucher. Doch die Realität sieht anders aus. Das Beispiel von Profisportlern zeigt das mehr als deutlich. So kommt es immer wieder vor, dass Profisportler irgendwann in die Privatinsolvenz abrutschen, weil sie ihre finanziellen Möglichkeiten überschätzt haben.

Wer ein hohes Einkommen hat, dem ist ein angenehmes Leben garantiert – zumindest für den Moment. Vielfach wird es mit dem guten Leben nämlich übertrieben. Das Geld wird mit vollen Händen ausgegeben und die Ausgaben steigen Monat für Monat weiter. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass auch mal mehr als 100.000 Euro im Monat ausgegeben werden. Bei Spitzensportlern und Prominenten wird das sogar eher zur Regel als zur Ausnahme. Doch eigentlich sollte das attraktive Gehalt dafür doch ausreichen? Tut es auch – zumindest während der aktiven Karriere. Gerade bei Sportlern ist diese aber schneller vorbei als manch einer plant.

Das Karriereende und die finanziellen Möglichkeiten

Endet die Karriere, ist meist noch sehr viel Geld da. An sich muss sich kaum ein Spitzensportler oder Prominenter Gedanken um eine Schuldnerberatung oder ein Onlinekonto ohne Schufa machen. Eigentlich, denn viele Spitzenverdiener scheinen nicht in der Lage, ihren Lebensstandard nach dem Ende der Karriere wieder herunterzufahren. Kommt nicht mehr genug Geld rein, bleiben die Ausgaben aber auf einem sehr hohen Niveau, entsteht schnell ein Ungleichgewicht. Dieses wiederum wird von dem Geld finanziert, das eben noch auf dem Konto ist. Nur reicht dieses selbst bei Millionären nicht immer lange – besonders dann nicht, wenn es sich um einen wirklich hohen Lebensstandard handelt. Nach dem Karriereende machen zudem viele Stars den Fehler, sich keine alternative Beschäftigung zu suchen. So kann Geld schnell zu einem Problem werden.

Im Anschluss an die Karriere ohne echten Job

Nicht nur bei Spitzensportlern, sondern auch bei Schauspielern oder Musikern folgt auf die große Karriere oft das große Nichts. In vielen Fällen gelingt es den Menschen nicht, die Transformation in ein normales Leben zu schaffen. Doch wer keinen neuen Job findet oder sich ein anderes Standbein aufbaut, der hat später möglicherweise irgendwann doch mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu tun. Immerhin braucht fast jeder ein regelmäßiges Einkommen, um das eigene Leben zu finanzieren. Das gilt natürlich immer dann besonders, wenn das eigene Leben mit sehr hohen täglichen Ausgaben auf Grund eines hohen Lebensstandards verbunden ist. Sparen fällt in diesem Moment für viele Menschen schwierig, wenn Geld einstmals keine Rolle gespielt hat.

Die Altersversorgung wird oft vernachlässigt

Gerade reiche Menschen machen vielfach den Fehler, dass sie ihre Altersvorsorge komplett vernachlässigen. Anstatt einen gewissen Teil des hohen Gehaltes zurückzulegen, wird dieses in ein exklusives Leben investiert. Alternativ wird Geld in unseriöse Steuermodelle oder riskante Anlegen gesteckt. Das geht immer wieder schief, wie zahlreiche Fälle von ehemaligen Spitzensportlern und anderen Millionären zeigen. Schuld daran sind oft Anlageberater. Auch die Gutverdiener selbst tragen aber eine Mitschuld, weil sie sich nicht mit ihren Anlagen beschäftigen. Wer sich dagegen für eine konservative Anlage entscheidet und einen gewissen Teil des Spitzeneinkommens zur Seite legt, sollte eigentlich nie mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung zu tun haben – zumindest, wenn der Lebensstandard nach der aktiven Karriere etwas heruntergefahren wird.


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