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Deutsche haben immer weniger Lust auf Sparen

Die Deutschen sparen so wenig wie nie zuvor – was nachvollziehbar erscheint, kann zu einer relevanten Gefahr werden.

Wer auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzt, darf sich über eine Schuldenbremse freuen, nicht aber über einen Guthabenzins – dies hat das Konto mit fast allen anderen Bankkonten gemeinsam. Zinsen gibt es in Deutschland auf Girokonten seit Jahren nicht mehr, auch Tagesgeldkonten werfen mittlerweile bei über 95 Prozent der Banken nichts oder fast nichts mehr ab. Dass die Menschen unter diesen Vorzeichen weniger sparen, sollte niemanden überraschen – neue Zahlen zeigen dennoch einen bedenklichen Trend.

Die Deutschen haben so wenig Lust aufs Sparen wie nie zuvor

Laut einer Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist die Neigung der Deutschen zum Sparen im Dezember 2019 auf den niedrigsten Stand aller Zeiten gefallen. Die Sparneigung ist demnach auf einen Wert von -74 gefallen und liegt damit noch einmal niedriger als in den Vormonaten sowie deutlich niedriger als im Dezember des Vorjahres. Der Grund dafür laut den Experten: Die Diskussion rund um Negativzinsen. Die vielen Zeitungsberichte und Nachrichten zu diesem Thema sorgen demnach dafür, dass die Menschen noch weniger zur Seite legen wollen. Dass die GfK noch nie einen niedrigeren Wert für die Sparneigung errechnet hat, sollte jedem zu denken geben, denn die Gefahren nehmen für Verbraucher zu.

Konsumneigung der Verbraucher bleibt weiterhin hoch

Statt zu sparen, geben die Deutschen seit Jahren lieber mehr Geld aus. Für die Wirtschaft ist das eine grundsätzlich gute Nachricht, denn der private Konsum hatte letztes Jahr einen wichtigen Einfluss auf das Wirtschaftswachstum. Gleichzeitig sorgt die Konsumneigung auch dafür, dass die Risiken steigen – besonders dann, wenn gleichzeitig nicht gespart wird. Das zeigt sich schon daran, dass die Zahl der überschuldeten Verbraucher weiterhin wächst, trotz einem seit Jahren andauernden Konjunkturhoch. Zwar ist die Konsumneigung der Deutschen im GfK-Index im Dezember auf einen Wert von 9,6 (mehr als ein Punkt weniger als zum gleichen Zeitpunkt im Vorjahr) gefallen, bleibt aber dennoch auf einem hohen Niveau – die Konsumlust der Deutschen scheint entsprechend ungebrochen.

Hoher Konsum und geringe Rücklagen sind ein Problem

Dass das Verhältnis zwischen Abneigung zum Sparen und Lust auf Konsum gefährlich ist, können im Prinzip alle Experten bestätigen. Wenn die Verbraucher durch den Konsum große Risiken eingehen, bedeutet das gleichzeitig auch, dass die Rücklagen wachsen sollten. Wenn dieser Effekt ausgesetzt wird, kann bei einem Schicksalsschlag schnell die Überschuldung zur Gefahr werden. Ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können dann zwar helfen, dennoch sollte man die Vorsorge nicht außer Acht lassen – trotz Negativzinsen.


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