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Die Deutschen legen zu wenig zurück

Die Überschuldung ist in Deutschland ein großes Problem – das liegt auch daran, dass die Menschen zu wenig Rücklagen bilden. Das zeigt auch eine neue Studie.

Das Marktforschungsinstitut Splendid Research hat untersucht, wie viel Geld die Menschen zurücklegen und ob sie im Fall des Falles für einen Schicksalsschlag gerüstet wären. Die deprimierende Antwort fällt eindeutig aus: Sie sind es nicht, weswegen in Notsituationen so viele Menschen auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung angewiesen sind. Ganz konkret sehen die Zahlen dabei wie folgt aus: Nur 43 Prozent der befragten Verbraucher gaben an, überhaupt regelmäßig Geld zurückzulegen. Immerhin 44 Prozent wollen ein finanzielles Polster aufbauen. Befragt wurden insgesamt 1.000 Verbraucher zwischen 18 und 69 Jahren bezüglich ihres Finanz- und Rücklageverhaltens.

Ein Drittel der Deutschen ist nicht gut abgesichert

Besonders gravierend ist aber ein anderer Aspekt der repräsentativen Umfrage: Insgesamt 34 Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Notfall innerhalb einer Woche keine 500 Euro aufbringen könnten, ohne Schulden zu machen. Dies ist insofern gravierend, dass ein Schicksalsschlag jedem passieren kann, wodurch ein Drittel der Verbraucher in einer solchen Situation direkt in die Schulden abrutschen würde. Schulden bedeuten zwar nicht zwangsläufig auch eine Überschuldung, häufig kommen Verbraucher ohne Rücklagen aus einer solchen Situation aber nicht wieder heraus. Dazu kommt, dass 500 Euro ein sehr niedriger Betrag sind. Bei einem Schicksalsschlag wie dem Arbeitsplatzverlust oder einer Erkrankung drohen häufig innerhalb kürzester Zeit deutlich größere und relevantere Belastungen.

Männer legen mehr zurück als Frauen

Eine kaputte Waschmaschine kann so schon dazu führen, dass Verbraucher hierzulande in die Schulden abrutschen und auf die Unterstützung von einem Produkt wie dem Online Konto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung setzen müssen. Betroffen sind hiervon auch Frauen, die sonst eigentlich deutlich seltener Schulden machen als Männer. Letztere legen im Schnitt knapp 148 Euro im Monat zurück, während es bei Frauen nur 85 Euro sind. Erklärt werden kann dies allerdings allen voran dadurch, dass Männer im Schnitt häufiger eine Festanstellung haben und auch mehr verdienen. Gerechnet auf die Beschäftigung und das durchschnittliche Einkommen legen Frauen sogar mehr zurück. Im Ernstfall kommt es aber auf die Statistik nicht an, weswegen gerade alleinlebende und besonders alleinerziehende Frauen immer häufiger bei kleinen Schicksalsschlägen in die Überschuldung rutschen.

Gespart wird allen voran für Urlaub & Konsumgüter

Ein weiterer bedenklicher Aspekt der Umfrage ist, wofür die Deutschen sparen. Man mag eigentlich erwarten, dass die Verbraucher für die Absicherung im Alter oder zumindest ein kleines Polster für Ernstfälle sparen. Faktisch sieht die Welt allerdings ganz anders aus, denn die Deutschen sparen am häufigsten für den Urlaub. Mehr als jeder Zweite (55 Prozent) gab an, dass er oder sie für den Urlaub spart. Die zweithöchste Relevanz hat das Sparen für den Kauf von Konsumgütern (37 Prozent). Ein Drittel der Verbraucher hat zudem angegeben, Geld für die Altersvorsorge zurückzulegen (31 Prozent). Man sieht daran gut, dass der nächste Urlaub sowie der Kauf von Konsumgütern als wichtiger eingestuft werden, als eine Absicherung – dass Überschuldung entsprechend ein großes Thema bleibt, sollte nicht überraschen.


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