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Die große Gefahr von Verwechslungen bei der Schufa

Wer einen Namen hat, der nicht allzu selten ist, sollte seine Schufa-Daten immer ganz genau prüfen – sonst drohen Probleme. Warum?

Es klingt ein wenig seltsam, ja fast schon diskriminierend. Menschen, die einen eher alltäglichen Namen haben, müssen bezüglich der Schufa besonders vorsichtig sein. Das gilt allen voran bei einem typischen Nachnamen wie Müller oder Meier. In Verbindung mit einem sehr verbreiteten Vornamen wie Michael oder Anna handelt es sich oft um einen Namen, der in Deutschland Dutzende, teilweise sogar hunderte oder tausende Male in Deutschland vorkommt. Was im ersten Moment nach unwichtiger Statistik klingt, hat eine wesentlich größere Relevanz als viele denken. Die Schufa geht nämlich genauso wie andere Auskunfteien vor und nutzt für die Bestimmung einer Person allen voran den Namen und das Geburtsdatum. Gibt es hier Überschneidungen sind Fehler in vielen Fällen fast schon vorprogrammiert.

Die Gefahr von Verwechslungen bei der Schufa

Das ist deshalb ein großes Problem, weil Verwechslungen bei der Schufa absolut gravierend sein können. Es gibt Fälle in Deutschland – die Schufa spricht von bedauerlichen Einzelfällen – in denen unbescholtene Verbraucher eine katastrophale Bonität haben, Forderungen von Gläubigern oder Briefe von Inkassoschreiben erhalten. Warum? Weil Bonitätsauskünfte verwechselt werden und die falschen Menschen ins Fadenkreuz geraten. Auch wer sich nichts zu Schulden hat kommen lassen, kann so auf einmal in eine kritische Situation geraten. Der Grund: Andere Menschen mit demselben Namen und demselben Geburtsdatum haben einen schlechten Umfang mit den Finanzen gezeigt und die Bonitätsdaten wurden zusammengeführt oder fälschlicherweise der jeweils anderen Person zugeordnet. Wie oft es solche Fälle gibt, ist unbekannt. Experten gehen allerdings davon aus, dass Verwechslungen wie diese hundertfach vorkommen, oft unbemerkt.

Schufa-Selbstauskunft zur Prüfung anfordern

Generell ist es ratsam, dass ein jeder Verbraucher die einmal im Jahr kostenfreie Schufa-Selbstauskunft anfordert. In dieser finden sich nicht nur die Bonitätswerte, die an potenzielle Geschäftspartner wie Banken, Mobilfunkunternehmen oder Online-Händler übertragen werden, sondern auch alle für die Bonitätsbewertung relevanten Aspekte. Man sieht beispielsweise, welche Einträge über einen gespeichert sind, welche Forderungen vorliegen und welche Finanzprodukte man nach Wissen der Schufa besitzt oder nutzt. Fallen einem dabei Einträge auf, die nichts mit der eigenen Person zu tun haben, sollte man sich um Klärung kümmern. Hierbei gilt der Grundsatz: Immer lieber einmal zu viel nachfragen, als einen falschen Datensatz zu akzeptieren. Im Idealfall sollte man sich in diesem Fall immer an das jeweilige Unternehmen wenden, das einen Eintrag bei der Schufa in Auftrag gegeben hat. Möglicherweise lässt sich eine Verwechselung schon so verhindern.

Schufa speichert mehr Daten als viele wissen

Dass große Verwechselungen vorkommen können, bei denen Datensätze völlig falsch zugeordnet werden, liegt nicht nur am Namen und dem Geburtsdatum. Vielmehr sollte man sich vor Augen führen, dass die Schufa in allen Lebensbereichen Daten erhebt. Egal ob es um Bestellungen im Internet auf Rechnung, einen Ratenkredit, ein Girokonto oder einen Handyvertrag geht – die Schufa weiß immer Bescheid und speichert die entsprechenden Daten. Dass es dabei schnell auch zu Fehlern oder falschen Zuordnungen kommen kann, sollte nicht überraschen. Wer es noch nicht tut, sollte deshalb immer wieder eine Schufa-Selbstauskunft anfordern. Nur so behält man auch wirklich die Hoheit über die eigenen Daten.


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