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Die Kauflaune in Deutschland wächst

Die Deutschen entscheiden sich wieder öfter zum Kaufen statt zum Sparen – einige Ängste allerdings verbleiben auch weiterhin.

Reisen, Restaurants und Kultur im Fokus

Bei den Verbrauchern in Deutschland gibt es einen klaren Wandel in der Grundstimmung, denn während noch vor einigen Monaten die Sorgen dominierten, nimmt mit dem Ende der großen Corona-Angst die Kauflaune wieder zu. Wenngleich der eine oder andere auch weiterhin Sorgen wegen der eigenen finanziellen Situation hat, wird die Stimmung bei vielen wieder deutlich besser. Diese Daten gehen aus einer aktuellen Verbraucherumfrage im Auftrag der Schufa hervor.

Dr. Ole Schröder, Vorstandsmitglied der Schufa, erklärt im Rahmen der Auswertung der Umfrage: „Die Grundstimmung hat sich verbessert: Die Menschen sind wieder in Kauflaune. Das ist eine gute Nachricht für die deutsche Wirtschaft“.

Besonders profitieren können davon die Wirtschaftsbereiche, die lange Zeit stark eingeschränkt waren. So haben die Deutschen zuletzt wieder deutlich mehr Geld für Reisen, Restaurants und Kultur ausgegeben. Neben dem generellen Konsum wächst auch die Zahl derjenigen, die auf einen Kredit setzen. Im April etwa sei die Zahl der abgeschlossenen Kreditverträge bereits deutlich gestiegen, heißt es seitens der Schufa.

Zukunftsängste nehmen immer mehr ab

Eine gewisse Verunsicherung bleibt bei den Konsumenten in Deutschland allerdings auch weiterhin, was sich nicht zuletzt an Produkten wie dem Online-Konto ohne Schufa zeigt, die durch die eingebaute Ausgabenbremse mehr Sicherheit versprechen. Immerhin gaben laut der Schufa erstmals seit September weniger als die Hälfte der Verbraucher an, dass sie Angst vor der Zukunft hätten. Primärer Faktor für ein positiveres Bild der nächsten Monate ist der Fortschritt der Impfkampagne. Generell bessert sich die Stimmung dank der Impfung. 85 Prozent der Befragten erwarten positive Auswirkungen für die Gesamtwirtschaft, mehr als de Hälfte (56 Prozent) auch für die eigenen Finanzen. Diese positive Stimmung dürfte sich zunehmend auch im Konsum niederschlagen.

Hohe Einbußen durch Corona bleiben

Doch bei allen positiven Entwicklungen, zeigen sich die Verbraucher doch immer noch gezeichnet von den Folgen der Coronakrise. Mehr als jeder Dritte hat durch die Pandemie finanzielle Einbußen erlitten (40 Prozent) – der Anteil hat sich n den letzten Monaten zudem nicht mehr verändert. Immerhin 84 Prozent glauben mittlerweile wieder, dass ihr Job sicher oder sehr sicher sei. Wohl auch deshalb ist die Quote derjenigen, die wegen der Krise verstärkt spart, von 30 auf 26 Prozent zurückgegangen. Die Zahlen machen allerdings auch klar, dass die Krise noch keineswegs vollständig überwunden ist. Auf einem guten Weg ist die Gesellschaft allerdings, wenn auch mit einem gesünderen Mix zwischen Konsum und Sparen als vor der Krise.


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