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Die Krise setzt den Soloselbstständigen besonders zu

Nicht jeder Verbraucher in Deutschland ist von der aktuellen Krise ähnlich stark betroffen. Wie groß die Unterschiede sind, zeigt ein Blick auf Soloselbstständige.

Die Coronakrise verlangt der gesamten Bevölkerung viel ab und sorgt zweifelsfrei dafür, dass viele Verbraucher bangen müssen, in den nächsten Monaten noch über die Runden zu kommen. Doch zwischen den verschiedenen Bevölkerungsgruppen gibt es auch während der Krise noch einmal große Unterschiede, denn manche sind besonders schwer betroffen. Besonders komplex ist die Situation in den allermeisten Fällen für Soloselbstständige und Kleinstunternehmer, wie eine neue Studie zeigt.

Probleme bei 70 Prozent der Soloselbstständigen

Eine Auswertung der Schufa, die dem Handelsblatt vorliegt, zeigt die große Diskrepanz zwischen den verschiedenen Gruppen in Deutschland. Zwar ist das Haushaltseinkommen bei allen zurückgegangen, allerdings mussten Angestellte im Schnitt nur in etwa jedem dritten Fall (38 Prozent) Einbußen in der Krise hinnehmen. Bei den Soloselbstständigen sind dagegen ganze 70 Prozent und damit mehr als zwei von drei betroffen. Problematisch ist die Entwicklung auch für Kleinstunternehmer – hier sind immerhin 64 Prozent von Einnahmeausfällen betroffen. Dass diese Einbußen zweifelsfrei in vielen Fällen auch zu finanziellen Problemen führen, gilt als ausgemacht.

Jeder Zweite hat Hilfen in Anspruch genommen

Dass es sich um keineswegs kleine Ausfälle handelt, zeigt auch ein Blick auf die Zahl derjenigen, die Hilfe in Anspruch genommen haben. Bei den Kleinstunternehmen hat laut der Umfrage jedes zweite sich staatliche Unterstützung, etwa in Form der Soforthilfe, gesichert. Bei den Soloselbstständigen sind es immerhin auch 40 Prozent. Dass die Zahl geringer ist, dürfte allerdings auch an der Komplexität des Antrags liegen, weswegen viele Selbstständige die Hilfe wohl nicht in Anspruch genommen haben, obwohl sie diese bekommen hätten. Die Probleme der Betroffenen macht das nicht geringer, weshalb auch das Interesse an der Unterstützung durch Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung noch einmal zugenommen hat.

Wenig Zufriedenheit mit der Unterstützung

Dass die Situation gravierend ist, zeigt sich auch bei einem Blick auf die Zufriedenheit mit der staatlichen Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten. Nicht einmal jedes dritte Kleinunternehmen (29 Prozent) zeigt sich mit der Hilfe durch den Staat zufrieden, bei den Soloselbstständigen sind es immerhin 39 Prozent. Man darf entsprechend davon ausgehen, dass ein relevanter Teil der von der Krise betroffenen Selbstständigen und Kleinunternehmer durch das Raster gefallen sind und finanziell vor relevanten Problemen in den nächsten Monaten stehen dürften. Dass viele Experten davon ausgehen, dass es in diesem Jahr einen großen Zuwachs bei den Unternehmenspleiten geben wird, kommt dabei nicht von ungefähr. 


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