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Die Langzeitarbeitslosigkeit kehrt zurück

Die Langzeitarbeitslosigkeit wird in Deutschland zunehmend wieder zu einem Problem – gerade eine Gruppe ist besonders gefährdet.

Die Folgen der Krise rund um das Coronavirus und der mehrfachen Lockdowns lassen sich aktuell noch nicht vollständig absehen. Immer klarer wird allerdings, dass insbesondere bei der Arbeitslosigkeit die negativen Entwicklungen erst folgen könnten. Bislang hält sich der Anstieg der Arbeitslosigkeit in Deutschland noch in Grenzen, was auch an der Kurzarbeit liegt. Dennoch zeigen sich auch jetzt schon einige problematische Entwicklungen, besonders mit Blick auf die Langzeitarbeitslosigkeit. Eine Warnung spricht besonders der Chef der Arbeitsagentur, Detlef Scheele, in einem Gespräch mit der FAZ aus.

Langzeitarbeitslosigkeit steigt erstmals seit Jahren

Gerade die Situation der Menschen, die langfristig ohne einen Arbeitsplatz auskommen müssen, dürfte in den nächsten Monaten noch problematischer werden. Im vergangenen Jahr ist die Zahl derjenigen, die mehr als ein Jahr lang vergeblich nach Arbeit gesucht haben, von 700.000 auf 900.000 gestiegen – der erste Anstieg seit mehr als zehn Jahren. In dieser Größenordnung ist die Zahl der Langzeitarbeitslosen sogar das erste Mal seit den 2000er-Jahren gestiegen, was die große Gefahr der Entwicklung deutlich macht. Während sich die „normale“ Arbeitslosigkeit deutlich schwächer zeigt als nach der Finanzkrise, ist die Entwicklung mit Blick auf die Langzeitarbeitslosigkeit schon jetzt schlechter als nach der Krise der Jahre 2007 bis 2009.

Sockelarbeitslosigkeit dürfte zu einem Problem werden

Scheele fürchtet sich insbesondere davor, dass die Sockelarbeitslosigkeit erstmals wieder zu einem gravierenden und wachsenden Problem werden könnte. Die Verbraucher nach einer langen Zeit ohne Job wieder in den Arbeitsmarkt zu bekommen, wird über die Zeit immer schwieriger – deshalb gibt es auch viele Initiativen, um gegen die Langzeitarbeitslosigkeit anzukämpfen. Doch der BA-Chef sorgt sich dennoch, weil gerade ein Bereich besonders stark betroffen sei: Hilfskräfte. In diesem Bereich hatte es für Menschen ohne Ausbildung gerade in der Industrie in den letzten Jahren einen echten Boom gegeben. Die Krise wirkt nun als Katalysator für eine wirtschaftliche Transformation, bei der diese Gruppe auf der Strecke bleiben könnte – mit schlimmen Folgen für den Arbeitsmarkt.

Weiterbildungsangebote zwingend erforderlich

Sorgen macht sich Scheele dabei beispielsweise auch um Migranten, die häufig eine solche Hilfstätigkeit ausüben. Allerdings sieht der BA-Chef auch Schwierigkeiten für diejenigen, die gerade erst eine Ausbildung abgeschlossen haben und jetzt keine feste Anstellung finden. Besonders wichtig ist es laut dem Chef der Bundesagentur für Arbeit allerdings, dass es schnellstmöglich umfassende Weiterbildungsangebote gibt, um auf die Transformation zu reagieren. Ansonsten dürfte die Langzeitarbeitslosigkeit zu einem immer größeren Problem werden – dann setzen vermutlich auch noch mehr Deutsche auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung.


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