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02.03.2017

Die Privatinsolvenz ist teilweise gar nicht so schlimm

Das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung können einem dabei helfen, eine Privatinsolvenz noch zu verhindern. Doch nicht immer macht es auch wirklich Sinn, gegen eine Privatinsolvenz anzukämpfen. Oft kann eine solche sogar der richtige Schritt sein, da der Kampf gegen die Schulden anders schlichtweg nicht mehr zu gewinnen ist. Eigentlich will die Privatinsolvenz ein jeder zwingend verhindern. Auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen, kann da eine sehr gute Strategie sein. Doch nicht immer macht das auch Sinn. Eine Privatinsolvenz kann auch eine Befreiung darstellen und das Leben ein ganzes Stück einfacher machen. Das klingt im ersten Moment wie Ironie. Doch wer sich genauer mit dem Thema auseinandersetzt, der merkt schnell: So schlimm ist eine Privatinsolvenz eigentlich gar nicht. Zumindest in manchen Situationen ist das Schicksal einer Privatinsolvenz einem jahrzehntelangen Kampf gegen die Schulden vorzuziehen.

Notwendige Zahlungen einfach zu hoch

© Jyothi | Dreamstime Stock Photos

Ein gutes Beispiel für einen solchen Fall sind Paare, die in Scheidung leben. Von einem gemeinsamen Bauprojekt gibt es oft noch einen Kredit, der Lebensstandard lässt sich mit einem je halben Gehalt nicht halten. Dazu kommen je nach Partner Ausgaben für die Kinder oder Unterhaltszahlungen. Vielfach können allein die verschiedenen Transferzahlungen und alte Kreditraten bis zu 1.000 Euro im Monat ausmachen. Wer gleichzeitig wenig Geld verdient, hat da kaum mehr etwas zum Leben. Selbst mit einem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung lässt sich das Geld in einer solchen Situation schwer zusammenhalten. Ein paar wenige hundert Euro reichen schlichtweg nicht, um Wohnung, Verpflegung und sonstige Kosten zu begleichen. Sind dann auch noch Kinder im Spiel, wird das Schicksal gleich noch schlimmer und schwieriger.

Eine Privatinsolvenz kann Sicherheit bringen

Dass eine Privatinsolvenz da eine interessante Möglichkeit sein kann, liegt daran, dass eine solche Sicherheit bringen kann. Wer auf eine Privatinsolvenz setzt, weiß nach dem Ende des Verfahrens, wie lange und wie viel Geld bezahlt werden muss. Das schafft viel Sicherheit. Übrigens: Unterhaltszahlungen sind immer vorranging. Das bedeutet, dass man sich auch nicht schlecht fühlen muss, weil man in die Privatinsolvenz flüchtet. Kinder oder die Ehefrau bekommen auch weiterhin vor allen anderen Gläubigern das Geld und bekommen so teilweise auch weiterhin den vollen Unterhalt – vorausgesetzt das Einkommen reicht dafür aus. Wie viel Geld die anderen Schuldner am Ende bekommen, hängt natürlich ebenfalls vom Einkommen ab. Nach spätestens sechs Jahren ist man mit der Privatinsolvenz allerdings – sofern man sich nichts zu Schulden hat kommen lassen – schuldenfrei. Die schwierige Zeit ist überwunden.

Die Privatinsolvenz ist weniger schlimm als man denkt

Aus mehreren Gründen macht es Sinn auf Produkte wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung zu setzen. Doch eine Privatinsolvenz selbst ist auch weniger schlimm als manch einer denkt. Das Insolvenzverfahren dauert zwar lange, sorgt aber dafür, dass man einen fixen Betrag zum Leben hat. Der Insolvenzfreibetrag – ohne zusätzliche Freibeträge – liegt bereits bei über 1.000 Euro im Monat. Dieses Geld hat man auch tatsächlich zum Leben. Genau das ist der entscheidende Vorteil gegenüber einem Schuldenabbau in Eigenregie. Teilweise hat man, sofern man wirklich versucht alle Zahlungen zu begleichen, deutlich weniger Geld als die genannte Summe für das eigene Leben. So ist die Privatinsolvenz schnell doch keine Horrorvorstellung mehr.

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