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08.09.2018

Die Schufa macht es Verbrauchern enorm schwer

Die Selbstauskunft der Schufa sollte kostenlos und einfach sein – doch ein aktuelles Beispiel zeigt, dass dem keineswegs so ist.

Schon vor der Einführung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gab es in Deutschland die Möglichkeit, einmal im Jahr bei der Schufa komplett kostenlos einen Einblick in die gespeicherten Score-Werte und ausgewählte Daten zu bekommen. Durch die DSGVO besteht diese Möglichkeit nun öfter, dazu hat sich die Auskunft leicht verändert. Doch bestimmte Schwierigkeiten haben sich verändert, wie ein Test der Stiftung Warentest zeigt. Statt einfach und schnell an eine Auskunft über die eigenen Daten zu bekommen, stößt die Autorin gleich mehrfach auf Stolperfallen. Dies geht sicherlich auch vielen Verbrauchern so, die auf ein Online Konto ohne Schufa setzen. Der schwierige Prozess der Beantragung einer Auskunft nervt in Deutschland schlichtweg viele.

Schwierigkeiten die richtige Auskunft zu finden

Die Probleme bei der Beantragung der Schufa-Selbstauskunft beginnen dabei, dass die Schufa auf ihrer Internetseite eine Vielzahl an verschiedenen Angeboten bereithält. Dabei werden zuerst verschiedene kostenpflichtige Angebote beworben. Diese seien entweder ausführlicher (für die eigenen Zwecke), weniger ausführlich (zum Beispiel für Vermieter) oder schneller verfügbar (zum Beispiel das Online-Angebot). Dargestellt werden die verschiedenen Optionen auf der Webseite nach einem klaren System: Die jeweils „beste“ Option ist eine kostenpflichtige, die schlechteste Variante ist die kostenlose Auskunft. Diese Nomenklatur zeigt sich auch daran, dass das kostenfreie Modell erst ganz unten zu finden ist. Wer sich nicht auskennt, findet das kostenlose Angebot am unteren Ende der Seite kaum. Doch die Probleme hören hier noch nicht auf.

Daten sammeln bei der kostenlosen Auskunft

Die Autorin der Stiftung Warentest ist konkret auf ein entscheidendes Problem gestoßen: Obwohl sie ihren Namen und ihre Adresse angegeben hat, wollte die Schufa keine Auskunft zulassen. Zuerst beim kostenpflichtigen Angebot nicht und später auch beim kostenlosen nicht. Hier gibt es zwar ein Feld, um weitere Informationen anzugeben. Dieses Feld ist allerdings nicht verpflichtend, eine Bestellung klappt also auch ohne diese Information. Doch das heißt nicht, dass man auch die Auskunft bekommt. Die Autorin der Stiftung Warentest wurde kurz darauf noch einmal per E-Mail um frühere Adressen gebeten – ansonsten wäre keine Auskunft möglich. Weder per Mail noch mit einem Anruf ließ sich klären, warum diese Angabe relevant wäre. Dennoch blockt die Schufa und will die Auskunft nicht erteilen. Es scheint, als müsste man weitere Daten hergeben, um überhaupt an welche zu kommen – ein Kuriosum.

Hilfe von Verbraucherzentralen und Datenschützern

Wer bei der Beantragung einer Schufa-Selbstauskunft auf vergleichbare Probleme trifft, sollte sich unbedingt an eine regionale Verbraucherzentrale oder einen Verband von Datenschützern wenden. In den allermeisten Fällen reicht der Druck von diesen Stellen aus, um die Problematik zu lösen und die Schufa zu einer Erteilung der Auskunft zu zwingen. Tragisch ist es allerdings dennoch, dass es scheinbar notwendig ist, dass man sich zuerst an eine übergeordnete Stelle wenden muss, um an eine Auskunft über die eigenen Schufa-Daten zu kommen. Bei einem solchen Verhalten – Datenschutzgrundverordnung zum Trotz – erscheint es nicht überraschend, dass die Schufa so wenig beliebt ist. Auch in Zukunft werden Verbraucher deshalb wohl auch weiterhin auf ein Produkt wie das Online Konto ohne Schufa setzen.


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