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Die Schufa speichert nicht nur negative Daten

Die Schufa lauert überall und Daten werden fast überall gespeichert. Das ist nicht nur ein Gerücht, doch dennoch speichert die Schufa nicht nur Schlechtes.

Wer über die Schufa spricht, der hört im Gespräch fast immer nur Schlechtes über die Auskunftei aus Wiesbaden. Das liegt auch daran, dass die meisten Verbraucher in den Medien immer nur von Schreckensfällen rund um die Bonitätsauskunft hören. Dass die Schufa einen so schlechten Ruf hat, ist auch insofern überraschend, dass die wenigsten Deutschen überhaupt Probleme mit der Bonität haben. Nach verschiedenen Schätzungen sind in Deutschland maximal 10 Prozent der Verbraucher überhaupt schon einmal negativ mit der Schufa in Kontakt gekommen. Ein Großteil der Menschen hatte zwar schon zig Mal mit der Schufa zu tun, wurde durch die Auskunftei aber noch nie behindert. Konkret hat die Schufa den meisten Verbrauchern vermutlich eher geholfen, bei Kreditgeschäften und in anderen Bereichen, in denen Finanzen eine Rolle spielen.

Schufa speichert großenteils positive Merkmale

Auch wenn manch ein Verbraucher, der auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, sicher schon schlechte Erfahrungen mit der Schufa gemacht hat, muss man auch etwas anderes über die Bonitätsauskunft wissen. Nicht nur sind die gespeicherten Gesamtdaten der meisten Verbraucher bei der Schufa positiv, die Auskunftei speichert darüber hinaus auch großenteils positive Daten. Wer beispielsweise ein Girokonto oder eine Kreditkarte in der Schufa hat, der profitiert mittelfristig sogar meist von dem Eintrag. Sobald die Schufa nämlich mitbekommt, dass man ein guter Schuldner ist, wird die Bonität auch immer besser. Das gilt nicht nur rund um Girokonten, Kreditkarten und Kredite, sondern auch für Transaktionen im Online-Handel oder Mobilfunkverträge.

Kein Grund zur Sorge für gewissenhafte Verbraucher

Wer einen Blick darauf wirft, welche Daten die Schufa sammelt, dem fällt auch schnell ein Muster auf. Wer sich als Verbraucher nichts zu Schulden kommen lässt, der muss sich gemeinhin auch keine großen Sorgen machen. Im Gegenteil, denn wer der Schufa als gewissenhafter Verbraucher auffällt, der darf sich meist sogar über ein zumindest in Hinblick auf die Bonität sorgenfreies Leben einstellen. In den allermeisten Fällen sorgt die Schufa dann nämlich dafür, dass man leichter an Kredite kommt und diese auch noch niedriger verzinst sind als im Schnitt. Wer viele positive Merkmale bei der Schufa sammelt, der wird von dieser also nicht nur „in Ruhe gelassen“, sondern profitiert unter Umständen sogar. Wer sich selbst keine Verfehlungen leistet, der kann von der Schufa also am Ende sogar profitieren – die Bonitätsauskunft ist eben nicht nur böse.

Fehler in der Bonitätsauskunft bereinigen lassen

Dass die Schufa einen so schlechten Ruf hat und auch bei so manch einem Inhaber eines Online-Konto ohne Schufa unbeliebt ist, hat aber noch einen weiteren Grund. Die Bonitätsauskunft kommt teilweise mit Fehlern daher. Entweder sind veraltete Einträge noch nicht gelöscht oder es sind schlichtweg komplett falsche Einträge in der Auskunft zu finden. Das ist zweifelsfrei ärgerlich, kann aber gewöhnlich gelöst werden. Man muss sich zwar auf einen etwas langwierigen Prozess einstellen, bei Fehlern kann man den jeweiligen Vertragspartner aber darauf aufmerksam machen und eine Löschung erzwingen – zur Not über einen Anwalt. Auch deshalb gilt, dass man sich im Idealfall so häufig wie möglich eine Selbstauskunft sichern sollte, um die eigene Bonität im Blick zu behalten. 


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