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Die unterschätzte Gefahr durch den Rundfunkbeitrag

Auf einmal ein negativer Schufa-Eintrag wegen dem Rundfunkbeitrag – dieses Schicksal trifft in Deutschland auf mehr Menschen zu, als man denken mag.

Der Rundfunkbeitrag wird hierzulande immer wieder zu einem relevanten Streitfall, denn noch immer sind viele Bürger der Meinung, dass der Pflichtbeitrag nicht in Ordnung ist. Damit aber nicht genug: Auch um die genaue Aufteilung, wer denn nun bezahlen muss und wer nicht, gibt es häufig Diskussionen. Dadurch entstehen immer wieder größere Probleme, etwa in Hinblick auf einen Schufa-Eintrag oder im Extremfall sogar einer Pfändung.

Mehrere Millionen Menschen haben GEZ-Schulden

Aktuell gibt es laut verschiedenen Quellen insgesamt 3,5 Millionen Verbraucher in Deutschland, die wegen nicht bezahlter Rundfunkbeiträge (früher GEZ) ein Mahn- oder Vollstreckungsverfahren über sich ergehen lassen müssen. Die Zahl derjenigen, die von Zeit zu Zeit mal in Rückstand geraten, ist vermutlich noch einmal deutlich höher. Entsprechend zeigt sich gut, wie groß das Problem wirklich ist, denn das Nicht-Bezahlen der Schufa-Beiträge kann gravierende Folgen haben. Die vielen Mahn- und besonders Vollstreckungsverfahren zeigen das mehr als deutlich. Wer etwa auf ein Online-Konto ohne Schufa setzt, weiß wie gefährlich gerade diese Verfahren sein können.

Schufa-Einträge und sogar Zwangsvollstreckungen möglich

Kann oder möchte ein Verbraucher eine Forderung der Schufa nicht begleichen, drohen in jedem Fall gravierende Konsequenzen. Bei auch nach drei Mahnungen noch nicht beglichenen Forderungen kann ein Schufa-Eintrag erfolgen, nach einem weiteren Versuch die Schulden einzutreiben sogar eine Zwangsvollstreckung. Nur weil die Rundfunkbeiträge nicht bezahlt werden, kann also auf einmal der Gerichtsvollstrecker vor der Tür stehen. Dazu kommt, dass die Mahnungen beim Rundfunkbeitrag häufig zeitnah kommen und der gesamte Prozess bis zum Schufa-Eintrag und der Zwangsvollstreckung nicht allzu lange dauert. Die Beiträge zu bezahlen oder Einspruch einzulegen ist entsprechend etwas, das man auf keinen Fall unnötig herauszögern sollte.

Rundfunkbeiträge muss jede Wohnung oder WG bezahlen

Dass es in Hinblick auf die Rundfunkbeiträge immer wieder zu Mahnverfahren und auch zu Nachforderungen kommt, liegt auch daran, dass nicht jeder das System versteht. Mittlerweile ist es in Deutschland so, dass für jede Wohnung, jedes Büro oder auch jede Wohngemeinschaft der Rundfunkbeitrag anfällt – unabhängig davon, ob die Dienste auch genutzt werden. In einem Studentenwohnheim muss beispielsweise jeder Bewohner eines Zimmers einzeln bezahlen. In WGs muss prinzipiell nur eine Person bezahlen, die anderen Bewohner müssen aber nachweisen, dass die Beträge schon bezahlt wurden – nur dann werden sie auch befreit. Da es auch hier immer wieder zu Problemen kommt, drohen Nachforderungen. Es gilt deshalb: Jeder sollte genau auf mögliche Forderungen achten – auch wenn man die Beträge nicht für gerechtfertigt hält.


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