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Die wenigen verbleibenden kostenlosen Alternativen beim Girokonto

Das Angebot von kostenlosen Girokonten wird jedes Jahr kleiner. Zuletzt haben wieder viele Banken die Gebühren angehoben. Welche Alternativen gibt es?

Ein Girokonto braucht jeder und das auch jeder in Situation. Doch was ist der richtige Weg, um auch ein kostenloses Konto zu finden? Mit dieser Frage sehen sich immer mehr Verbraucher in Deutschland konfrontiert, denn die Banken drehen aktuell immer mehr an der Gebührenschraube. Bei kaum einer Bank hat sich die Gebührenstruktur in den letzten sechs Monaten nicht verändert. Dass sich der Trend drehen wird, lässt sich aktuell zudem keineswegs erkennen. Die Zeichen stehen auf noch mehr Gebühren und im Verhältnis auch weniger Leistungen. Wenngleich Banken die steigenden Gebühren immer wieder als positiv – im Sinne der Leistung – darzustellen, verändert sich auf der Leistungsseite eigentlich kaum etwas. Man zahlt für dasselbe einfach nur mehr.

Genossenschaftsbanken und Sparkassen verabschieden sich vom kostenlosen Konto

Bei größere Filialbanken wie der Commerzbank oder der Deutschen Bank gibt es ohne bestimmte Bedingungen (zum Beispiel einen Gehaltseingang) schon lange kein kostenloses Girokonto mehr. Doch nicht bei allen Filialbanken ist das der Fall, denn noch immer gibt es ausgewählte Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken, die ein kostenfreies Konto bieten. Bei den Sparkassen sind es allerdings nur noch zwei in ganz Deutschland, dabei gibt es mehrere hundert Institute. Bei den Raiffeisenbanken sieht die Welt noch etwas anders aus, hier gibt es immerhin noch sechs Anbieter mit kostenlosem Girokonto. Fünf davon befinden sich auf dem Land, nur einer in der Stadt. Doch auch die regionalen Anbieter verabschieden sich immer häufiger vom kostenlosen Girokonto – die Gebühren steigen dann auch für Bestandskunden.

PSD Banken und Sparda Banken bleiben die Ausnahme

Außer den wenigen Sparkassen und Raiffeisenbanken stechen aktuell besonders die Sparda Banken und die PSD Banken hervor. Sparda war lange dafür bekannt, die mitunter besten Konditionen für ein Girokonto zu buchen – zumindest unter den Filialbanken. Doch die Genossenschaftsbank muss auch an den Kosten arbeiten und erhöht deshalb vielerorts die Gebühren. Kostenfrei ist das Konto nur noch bei drei regionalen Untergliederungen – unter anderem aber sogar in Hessen und München. Bei den PSD Banken gibt es dagegen noch fast überall ein kostenfreies Girokonto, darunter auch in fast allen deutschen Metropolen. PSD ist zwar deutlich kleiner als viele andere Genossenschaftsbanken, die Konditionen sind dafür aber in dieser Sparte führend. Ein Kontowechsel kann Sinn ergeben, Gebührenerhöhungen in der Zukunft sind aber nicht ausgeschlossen.

Der alternative Weg über das Onlinekonto

Wer sich von dem Gedanken verabschieden kann, ein Konto bei einer Filialbank zu haben, findet im Internet Alternativen. Spezialprodukte wie das Onlinekonto ohne Schufa kommen allerdings ebenfalls mit einer milden Kontoführungsgebühr daher. Auch anderswo werden Gebühren bei Direktbanken immer mehr zu einem Thema, doch auch weiterhin gibt es positive Ausnahmen. Gerade die großen Spieler im Markt für Internetkonten, darunter beispielsweise die comdirect oder die DKB, bieten noch ein bedingungslos kostenfreies Girokonto an. Bei bestimmten Zusatzleistungen, bei der DKB etwa für kostenfreie Zahlungen in Fremdwährungen, werden allerdings bereits Bedingungen festgelegt. Möglicherweise ein erster Schritt zu Änderungen in der Zukunft. Aktuell gilt aber noch: Bei Onlinebanken gibt es das kostenlose Girokonto noch.


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