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18.09.2014

Dispozinsen erneut auf dem Prüfstand

Die Stiftung Warentest hat ihr Team vom „Finanztest“ wieder auf den Weg geschickt, um Banken und ihre aktuellen Dispositionszinsen aufzulisten. Ein einfacher Anruf beim Institut hat mehrmals nicht ausgereicht, die Auskunftsbereitschaft hielt sich in Grenzen – Besuche in einer Filiale waren notwendig, um sich über aktuelle Zahlen zu informieren. Nach einer Analyse aus dem letzten Jahr ist nur wenig passiert. Kunden, welche ihr Girokonto überziehen, zahlen bei über 35 Banken auch weiterhin bis zu 13 Prozent und mehr an Dispositionzinsen. „Es geht auch anders“ sagen Experten. Ein zweistelliger Zinssatz muss bei vielen Girokonten nicht mehr sein. „Mit 10% Dispozins müssten die Banken locker ihre Kosten decken“ sprach einst die ehemalige Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner. Die Banken leihen sich günstig Geld bei der Europäischen Zentralbank (Zinsen liegen meist im einstelligen Bereich), verlangen aber auf der anderen Seite von ihren eigenen Kunden enorme Gebühren. Durch Dispositionszinsen und darüber hinaus auch Überziehungszinsen werden beim Verbraucher große Abzüge verbucht. Überziehungszinsen werden immer dann wirksam, wenn auch der Dispositionskredit überzogen ist. Hier arbeiten die Banken häufig mit 16 Prozent und mehr. Neben den Dispozinsen schlummern die Kontoführungsgebühren Seit der letzten Untersuchung haben sich viele Unternehmen angepasst und ihre Zinssätze um bis zu 1 Prozent gesenkt. Ein kleiner Lichtblick am Ende des teuren Zins-Dschungels. Wer sich nicht informiert, der bleibt auf der Strecke und zahlt teuer für sein Girokonto. Kontoführungsgebühren kommen oftmals noch hinzu. Damit wird dem Institut die Nutzung und Verwaltung eines jeden Kontos als Dienstleistung bezahlt – monatlich oder auch jährlich möglich. Auffallend ist auch, dass Unternehmen, welche im Zinssatz runter gegangen sind, gleichzeitig ihre Kontoführungsgebühr erhöht haben. Dadurch kann es durchaus passieren, dass man bei einem Girokonto mit hohem Dispositionszinssatz und einer niedrigen Kontoführungsgebühr günstiger kommt. Ein Onliweiteres-schufafreies-angebot-im-vergleich-13-2115nekonto auf Guthabenbasis als Alternative Wer den Dispositionskredit umgehen will, dem bleibt meist noch die Kontoführungsgebühr. Ein Beispiel hierfür ist das Onlinekonto. Der Vorteil am Onlinekonto ist, dass das Konto auf Guthabenbasis geführt wird. Eine Überziehung ist nicht möglich und somit fallen auch keine lästigen Dispositionszinsen an, die vielen Inhabern eines normalen Girokontos in der heutigen Zeit bereits teuer zu stehen kommen.

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