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27.11.2018

Dreister Betrug rund um die Schufa-Auskunft

Rund um die Schufa-Auskunft wird Abzocke immer mehr zu einem Thema. Mittlerweile versuchen es Betrüger sogar über schriftlichen Kontakt.

Auch wenn die Schufa-Auskunft eine sehr sinnvolle Sache ist, entscheiden sich nur die wenigsten Verbraucher dafür, diese zumindest einmal im Jahr anzufordern. Aus diesem Versäumnis versuchen nun verschiedene betrügerisch handelnde Firmen Kapital zu schlagen. Die Schufa selbst nämlich sagt Verbrauchern natürlich nicht, dass die Beantragung der Selbstauskunft eine gute Idee wäre – immerhin entsteht der Auskunftei dadurch nicht nur ein großer Aufwand, auch die Kosten sind nicht gerade gering. Entsprechend denken die meisten Verbraucher auch einfach nicht über die Schufa-Auskunft nach, zumindest nicht ohne konkreten Denkanstoß. Während Menschen, die auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzen, das Thema meist besser im Blick haben, gilt dies für andere Verbraucher eben nicht – und genau das wird zu einer großen Gefahr.

Internet-Werbung für die Schufa-Auskunft

In den letzten Monaten ist dem geschulten Internetnutzer vermutlich aufgefallen, dass immer wieder Werbung rund um die Schufa-Auskunft auftaucht, ausgespielt zum Beispiel über das Werbenetzwerk von Google, das Millionen von Webseiten bespielt. Dabei wird darauf hingewiesen, dass man nicht vergessen sollte, eine Selbstauskunft zu beantragen – durchaus ein guter Hinweis. Das Problem ist nur, dass man nach einem Klick auf die entsprechenden Werbebanner nicht bei der Schufa rauskommt, sondern bei anderen Firmen. Diese wiederum versprechen auf den ersten Blick ebenfalls eine kostenfreie Auskunft, versteckte Kosten gibt es aber dennoch. Wer sich auf das Angebot einlässt, der übersieht oft eine anfallende Gebühr oder schließt sogar aus Versehen ein Abonnement ab – mittlerweile warnen sogar die Verbraucherzentralen.

Kaltakquise für die Beantragung einer Schufa-Auskunft

Doch zuletzt gab es sogar Nachrichten, dass die Unternehmen noch aggressiver auf Kundenfang gehen. Über sogenannte Kaltakquise versuchen die Unternehmen per Schreiben oder Flyer direkt an Privatpersonen zu kommen. Das ist, zumindest in gewissem Maße, in Deutschland nicht einmal erlaubt. Dennoch versuchen die Firmen die Menschen durch diese Methoden dazu zu bringen, über ein vorgefertigtes Formular oder eben über einen Hinweis auf die Internetseite zur Beantragung der Schufa-Selbstauskunft zu bringen. Nur bleibt auch hier weiterhin die Problematik, dass es sich eben nicht um die Schufa selbst handelt. Anstatt eine komplett kostenfreie Bonitätsauskunft zu bekommen, erhält man einige Wochen später meist eine hohe Rechnung. Die meisten Verbraucher wissen dann erst einmal gar nicht, warum sie überhaupt eine Rechnung bekommen haben.

Dubiose Rechnungen sollten nicht bezahlt werden

Dadurch, dass die Fälle immer mehr zunehmen, haben sich mittlerweile auch verschiedene Verbraucherzentralen eingeschaltet und raten grundsätzlich dazu, von einer Zahlung abzusehen. Die Verbraucherschützer bezweifeln, dass ein entsprechender Vertrag zustande gekommen ist. Anders als etwa bei der Eröffnung eines Girokontos wie dem Online-Konto ohne Schufa hätten Verbraucher bei den verschiedenen „Angeboten“ keine Möglichkeit, die wirklichen Kosten einzusehen – zudem werde ihnen etwas Falsches versprochen. Sogar die Schufa handelt mittlerweile und geht gegen die unseriösen Anbieter vor. Wer betroffen ist, sollte der entsprechenden Forderung auf jeden Fall widersprechen und sich beraten lassen. Leider ist unklar, ob die Praxis der Betrüger sich ändern wird, denn die Beantragung der Schufa-Auskunft durch Dritte über das Internet ist sehr einfach seit keine Personalausweiskopie mehr notwendig ist – das zieht Betrüger an.


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