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Ein Drittel der Deutschen ist von Armut bedroht

Schulden wirken häufig wie ein auf wenige Menschen isoliertes Problem. Doch in Wahrheit ist knapp ein Drittel aller Deutschen von Schulden bedroht.

Wer an Schulden denkt, der denkt an wenige Menschen, die entweder eigene Fehler gemacht haben oder durch Schicksalsschläge in die jeweilige Situation gekommen sind. Doch, dass nur wenige Menschen in Deutschland mit Schulden zu tun hätten, ist schon grundsätzlich nichts anderes als eine Wunschvorstellung. Von einer Überschuldung sind hierzulande fast 10 Prozent der erwachsenen Bevölkerung betroffen, das sind viele Millionen Menschen. Sie können Kredite nicht mehr zurückzahlen oder haben nicht genügend Geld, um am Ende des Monats die Rechnung bezahlen. Doch es gibt noch viel mehr Menschen, die akut von Schulden bedroht sind.

Ein Drittel der Menschen von Armut bedroht

Wie eine Statistik der Direktbank ING-DiBa herausgefunden hat, sind in Deutschland knapp ein Drittel der Gesamtbevölkerung von Armut bedroht. Dass sind all diejenigen in Deutschland, die kein Geld zur Seite legen können, also nichts ansparen können. Die Zahl dieser Menschen ist dabei signifikant höher, als so mancher annehmen möchte. Laut der Umfrage der ING-DiBa sind 31 Prozent der Deutschen nicht in der Lage, hin und wieder einige Euro zur Seite zu legen. Gerade keine Rücklagen zu haben ist allerdings eine der größten Gefahren einer Überschuldung, weswegen Armut gerade für die Menschen zu einem Problem wird, die keine Ersparnisse haben. Ohne Rücklagen ist man für Schicksalsschläge schlichtweg besonders anfällig.

Verfügbares Einkommen zu gering zum Sparen

Dass ein Drittel der Deutschen keine Ersparnisse aufbaut, liegt allerdings nicht am fehlenden Willen. Im Land der Sparweltmeister will vermutlich jeder ein wenig Geld zur Seite legen, um ein finanzielles Polster aufzubauen. Doch die Sache ist deutlich komplizierter, als manch einer annehmen mag. Das betroffene Drittel, das kein Geld zur Seite legt, kann dies schlichtweg nicht. In den allermeisten Fällen bleibt nach Abzug der monatlichen Ausgaben schlichtweg kein Euro mehr übrig, den man zur Seite legen kann. Viele Inhaber eines Onlinekonto ohne Schufa kennen diese Situation und können daher sicherlich nachvollziehen, dass eben nicht jeder in Deutschland in der Lage ist, Geld zur Seite zu legen. Vermutlich wird die Zahl derjenigen, die Nichts ansparen können, in den nächsten Jahren sogar noch steigen, denn besonders steigende Ausgaben für Miete und Nebenkosten machen immer mehr Menschen in Deutschland zu schaffen.

Nur ein Land in Europa hat noch weniger Sparer

Dass es in Deutschland rund um eine fehlende Absicherung bei Schulden ein echtes Problem gibt, zeigt auch ein zweiter Blick auf die Statistik der ING-DiBa. Sie hat nämlich nicht nur den Anteil der Sparer in Deutschland unter die Lupe genommen, sondern auch den Anteil der Sparer in vielen anderen europäischen Ländern. Das Ergebnis: Nur in einem einzigen Land gibt es noch mehr Menschen, die kein Geld zur Seite legen. Im vergleichsweise armen Rumänien bauen knapp 37,2 Prozent der Erwachsenen keine Rücklagen auf. Dass Deutschland sich in derselbe Liga befindet, sollte doch zu denken geben. Dass hierzulande zahlreiche Menschen auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa und eine Schuldnerberatung setzen müssen, ist eben kein Zufall.


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