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26.09.2019

Ein Einzelkämpfer macht Schulden zum Thema

Immer wieder werden Probleme erst dadurch relevant, weil ein Mensch die Initiative ergreift – das gilt auch in puncto Überschuldung.

Es gibt auch heute noch Länder, in denen gibt es so etwas wie das deutsche Privatinsolvenzverfahren nicht. Das heißt konkret: Betroffene müssen möglicherweise ihr gesamtes Leben lang mit Schulden leben. Auch in dem deutschen Nachbarland Tschechien war dies noch vor wenigen Jahren der Fall. Dann allerdings ergriff ein ehemaliger Manager die Initiative und wurde zum Helden für die kleinen Leute. Klingt nicht realistisch? Ist aber tatsächlich passiert.

Privatinsolvenz ist keine Selbstverständlichkeit

Wer hierzulande mit einem Produkt wie dem Onlinekonto ohne Schufa und einer Schuldnerberatung gegen die Überschuldung kämpft, der weiß meist: Als Ultima Ratio gäbe es noch die Privatinsolvenz. Diese wird gerne auch als eine Art Selbstverständlichkeit hingenommen, denn das Insolvenzverfahren als solches gibt es in Deutschland schon fast zwei Jahrzehnte. In anderen Ländern ist die Sache ganz anders, denn selbst innerhalb der Europäischen Union gibt es weiterhin Länder, in denen Schuldner möglicherweise ihr ganzes Leben mit ihren finanziellen Problemen zurechtkommen müssen. Auch Tschechien war lange so ein Land, bis irgendwann ein Mann die Initiative ergriff.

Durch Probleme einer Freundin auf das Thema gekommen

Die Rede ist von Radek Habl, der als ehemaliger Manager eigentlich nichts mit den kleinen Leuten des Landes zu tun hatte. Doch als eine Freundin mit Schulden zu kämpfen hatte, merkte Habl schnell, wie wenig man sich mit der Überschuldung beschäftigt. Die Hilfe für die Freundin sprach sich schnell herum und der ehemalige Manager internationaler Konzerne merkte schnell: Schon im nahen Umfeld gab es deutlich mehr Menschen mit Schulden, die auf einmal seine Hilfe in Anspruch nehmen wollten. Daher ergriff Habl die Initiative und sammelte Daten in ganz Tschechien, um das Programm zugänglich zu machen und in den allgemeinen Fokus zu rücken. Allein in seinem eigenen Heimatdorf waren ganze 30 Leute von einer Zwangsvollstreckung betroffen – im ganzen Land über eine Million.

Hürden für die Privatinsolvenz deutlich gesenkt

Die Initiative des ehemaligen Managers, der anfangs als Einzelkämpfer gegen die Schulden in allen Landesteilen in die Schlacht gezogen ist, war dabei von Erfolg gekrönt. Die Medien nahmen die von ihm gelieferten Zahlen auf, die Politik musste sich dem Druck beugen und hat die Regelungen für die Privatinsolvenz seitdem deutlich entschärft. So haben Menschen die Chance wieder einen Neustart im Leben zu bekommen und können vielfach endlich wieder Hoffnung schützen – geht es um Schulden, dann braucht es eben manchmal auch einen weißen Ritter.


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