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Enorme Arbeitslosigkeit im Tourismus

Es gibt eine Branche, die in der Coronakrise besonders stark betroffen ist: Der Tourismus – hier fallen die Jobverluste entsprechend auch am größten aus.

Es sind schwere Zeiten für Menschen in vielen Wirtschaftsbereichen – finanzielle Probleme und die Hilfe von Produkten wie dem Online-Konto ohne Schufa gehören für viele Verbraucher in diesen Zeiten gleichzeitig zum Standard-Repertoire. Dennoch gibt es Bereiche, die von der Krise besonders stark betroffen sind. Zum einen ist das sicherlich die Gastronomie, noch prekärer ist die Lage allerdings teilweise im Tourismus. Wie schlimm sich die Arbeitslosenzahlen hier entwickelt haben, zeigt ein Blick auf Österreich.

16 Prozent aller Arbeitslosen kommen aus dem Tourismus

Als in Österreich Anfang des Jahres die Entwicklung bei den Arbeitslosenzahlen vorgestellt wurde, ist besonders eine Sache aufgefallen: Die Arbeitslosigkeit konzentriert sich immer mehr auf den Tourismus. Von allen Arbeitslosen in Österreich sind knapp 16 Prozent auf den Tourismus zurückzuführen. Das klingt im ersten Moment nicht viel, allerdings hat der Tourismus in den meisten Ländern nur wenige Prozent Anteil an der Wirtschaftsleistung. Arbeitnehmer aus dem touristischen Sektor sind entsprechend überproportional häufig von der Arbeitslosigkeit infolge des Coronavirus betroffen – dieser Effekt zeigt sich in Deutschland gleichermaßen.

Kurzarbeit rettet noch einen Großteil der Jobs

Doch die 70.000 Arbeitslosen im Tourismus in Österreich sind noch nicht einmal das ganze Ausmaß des Problems. Gerade im Winter sind die Zahlen in diesem Bereich meist besonders niedrig, da Mitarbeiter im Gebirge händeringend gesucht werden. In diesem Jahr sieht es ganz anders aus, weswegen die 70.000 Betroffenen nun der Anfang sein dürften. Das zeigt sich besonders bei einem Blick auf die Kurzarbeit, denn ganze 130.000 Arbeitnehmer aus dem Tourismus befinden sich aktuell in der auch in Österreich wichtigen Maßnahme. Ihre Jobs werden durch Steuer- und Sozialversicherungsgelder erhalten. Ob sie allerdings eine Zukunft haben, ist besonders mit Blick auf die Saisonalität des Geschäfts in Österreich in vielen Fällen fraglich.

Schwierige Zukunft für Tourismus und Gastronomie

Die Zahlen aus Österreich lassen sich dabei nicht komplett auf Deutschland übertragen, weil die Industrie in Deutschland eine weniger wichtige Rolle spielt. Der Gesamtanteil der Touristiker an der Arbeitslosigkeit ist entsprechend deutlich kleiner, der Krise zum Trotz. Dennoch sind sich Experten einig, dass der Tourismus und die Gastronomie vor einer sehr schweren Zeit stehen. Die Arbeitslosigkeit in diesem Bereich wird wohl noch länger hoch bleiben, die sowieso schon niedrigen Löhne werden wohl kaum steigen. Wegen der schlechten Einkommenssituation ist ein Schicksalsschlag für die Arbeitslosigkeit für die Betroffenen zudem ausgesprochen schwer wegzustecken – gute Nachrichten gibt es für Arbeitnehmer im Tourismus aktuell leider nicht.


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