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Enormer Anstieg der Arbeitslosigkeit in den USA

Mehr als 25 Millionen neue Arbeitslose seit dem Ausbruch der Krise – wie schlimm das Coronavirus die Wirtschaft treffen kann, zeigen aktuell die USA.

Während man in Deutschland zwar einen Anstieg der Arbeitslosigkeit erwartet und auch in Hinblick auf die Überschuldung einen bangen Blick wagen muss, ist die Entwicklung hierzulande noch vergleichsweise entspannt. Besonders aufgrund der Kurzarbeit fallen relativ wenige Arbeitsplätze weg – gute Nachrichten für alle Arbeitnehmer, die zwar mit weniger Lohn zurechtkommen müssen, allerdings auch nicht in Bodenlose fallen. In den USA, wo es vergleichbare Mechanismen und auch kein vergleichbar hohes Arbeitslosengeld gibt, sieht die Welt dagegen ganz anders aus.

Mehr als sechs Millionen neue Arbeitslose in einer Woche

Wie gravierend das Coronavirus die Wirtschaft in den USA getroffen hat, zeigt besonders der Blick auf die letzte Woche im März, als mehr als sechs Millionen Arbeitslosenanträge in einer Woche eingegangen sind. Auch in den Folgewochen hat sich der Effekt kaum abgeschwächt, im Schnitt kamen über fünf Millionen Arbeitslose pro Woche dazu. Nicht einmal einen Monat nach dem Beginn der wirtschaftlichen Einschränkungen in den USA aufgrund des Coronavirus ist die Zahl der Arbeitslosen um mehr als 25 Millionen gestiegen – in absoluten Zahlen stärker als in jedem anderen Land der Welt.

Von sechs Millionen Arbeitslose auf mehr als 30 Millionen

Wie enorm die Folgen des Coronavirus für Arbeitnehmer in den USA sind, zeigt besonders der Anstieg der Privatinsolvenzzahlen. Noch vor der Krise lag die Zahl der Arbeitslosen in den Vereinigten Staaten bei gerade einmal sechs Millionen – die Quote war historisch niedrig. Wenige Wochen später sind mehr als 30 Millionen Menschen von einer Arbeitslosigkeit betroffen – und die Zahl könnte sogar noch deutlich stärker steigen, weil es bei der Bearbeitung von Anträgen zu Verzögerungen kommt. Bill Diviney, Senior Economist bei ABN Amro, sieht sogar einen für dieses Jahrtausend historischen Höchststand der Arbeitslosigkeit im April oder Mai. „Unsere Bottom-up-Analyse des Arbeitsmarktes deutet darauf hin, dass in den kommenden Wochen weitere 7-8 Mio. neue Anträge auf Arbeitslosenunterstützung gestellt werden könnten, was zu einem Höchststand der Arbeitslosenquote von 18% im April oder Mai führen würde“, heißt es in einem Statement.

Überschuldung und kaum stemmbare Kredite

Während man schon in Deutschland durch eine Privatinsolvenz schwer getroffen wird, sind die Effekte in den USA noch einmal deutlich stärker. Wer den Job verliert, der bekommt kaum Hilfen vom Staat und rutscht fast unweigerlich in die Überschuldung ab. Unterstützung durch Produkte ähnlich dem Online-Konto ohne Schufa gibt es zwar, doch ohne Job kommen die wenigsten Amerikaner schnell wieder auf die Beine. Es bleibt also zu hoffen, dass sich eine andere Prognose bewahrheitet, nämlich dass die US-Wirtschaft schnell wieder auf die Beine kommt und die Menschen wieder in Lohn und Brot zurückkehren. 


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