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Entwicklung der Arbeitslosigkeit weniger schlimm als erwartet

Das Coronavirus in Deutschland sorgt für eine wachsende Arbeitslosigkeit – doch sie fällt nicht so stark aus wie erwartet. Das sind gute Nachrichten.

Viele Menschen kämpfen auch weiterhin mit der fehlenden Perspektive durch die Lockdowns und deren wirtschaftliche Folgen. Experten erwarten in den nächsten Monaten eine Pleitewelle, die Arbeitslosigkeit könnte weiter steigen. Doch es gibt auch gute Nachrichten, denn bislang sind die Folgen des zweiten Lockdowns auf dem Arbeitsmarkt weniger schlimm, als man erwarten konnte. Das zeigen erste Erhebungen der Bundesagentur für Arbeit zum ersten Monat des Jahres.

Üblicher Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar

Zwar ist die Zahl der Arbeitslosen im Januar 2021 um 0,4 Prozentpunkte auf nun mehr 6,3 Prozent gestiegen, allerdings ist dieser Anstieg nicht ungewöhnlich. Durch die saisonalen Effekte verlieren nach dem Weihnachtsgeschäft gemeinhin mehr Verbraucher ihren Arbeitsplatz, als andere einen solchen aufnehmen. Dass die Arbeitslosenzahlen im Januar steigen, ist so weit also nicht verwunderlich. Das Plus von insgesamt 193.000 Betroffenen fällt dagegen recht hoch aus, allerdings auch nicht relevant höher als in den Vormonaten. Auf den ersten Blick bleibt der Arbeitsmarkt also den Umständen entsprechend überraschend robust.

Deutlich höheres Niveau als in den Vorjahren

Wenngleich der Anstieg von Dezember auf Januar nicht allzu gravierend ausfällt, zeigt sich bei einem Blick auf den Vergleich zu den Vorjahren doch ein weniger positives Bild. Dass viele Menschen aktuell finanziell Schwierigkeiten haben, weil sie ihren Arbeitsplatz verloren haben, ist dabei keine neue Nachricht. Immer mehr Verbraucher setzen etwa auf ein Online Konto ohne Schufa. Wie gravierend die Entwicklungen jedoch sind, zeigt ein Blick auf den Vergleich zwischen den Zahlen des Januar 2021 und des Januar 2020. Laut der Bundesagentur für Arbeit ist die Arbeitslosigkeit in diesem Jahr um 475.000 Betroffene höher als im Vorjahr. Ein gravierender Anstieg, der die Folgen der Coronakrise sehr deutlich macht.

Kurzarbeit bleibt ebenfalls ein relevantes Thema

Detlef Scheele, Vorstandsvorsitzender Arbeitsagentur, erklärte bei der Präsentation der Zahlen entsprechend: „Der Arbeitsmarkt zeigte sich im Januar alles in allem in einer robusten Verfassung. Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie hinterlassen aber Spuren“. Neben der Arbeitslosigkeit muss man zudem auch einen Blick auf die Kurzarbeit werfen, denn diese ist in Deutschland weiterhin hoch. Zwar sind die Betriebe noch weiter von den Zahlen aus dem April entfernt – hier wurde für mehr als sechs Millionen Beschäftige Kurzarbeit eingereicht – doch auch im Januar gab es eine hohe sechsstellige Anzahl an Anträgen. Es ist entsprechend klar, dass die Krise noch nicht überstanden ist, auch wenn die Zahlen teilweise Hoffnung machen.


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