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Erste Anzeichen für ein Anstieg der Insolvenzen

Noch ist es nicht die große Welle, doch erste Anzeichen werden deutlicher: Die Insolvenzen in Deutschland werden in diesem Jahr deutlich zunehmen.

Nicht nur das Auslaufen von Sonderregelungen bei Unternehmensinsolvenzen zeigt Wirkung, auch bei Privatpersonen steigt die Nachfrage nach Schuldnerberatungen und dem Insolvenzverfahren. So etwas hört man mittlerweile von Beratungsstellen aus dem ganzen Land. Nachdem die Insolvenzzahlen im letzten Jahr noch überraschend gefallen waren, zeigt sich das Ausmaß der Krise nun langsam, aber sicher. Hintergrund des Anstiegs dürften aber auch veränderte Regeln sein.

Immer mehr Voranfragen bei Beratungsstellen

Zwar sind die Insolvenzzahlen in den letzten Wochen noch nicht durch die Decke gegangen, aber Beratungsstellen in Deutschland berichten von immer mehr Voranfragen. Die Zahl der Erstgespräche und Interessenten wächst aktuell rapide und wie fast immer sind die Kapazitäten der Beratungsstellen beileibe nicht groß genug für die Nachfrage. Dass die Voranfragen zunehmen, deutet darauf hin, dass mehr Verbraucher in den nächsten Monaten in die Insolvenz gehen könnten, denn oft folgt eine solche auf erste Beratungen. Gerade jetzt, wo viele Verbraucher ihre Schulden über Monate angehäuft haben, ist die Privatinsolvenz als Ultima Ratio teilweise schlichtweg nicht mehr zu verhindern – da können auch versierte Schuldnerberatungen tun, was sie möchten.

Neues Privatinsolvenzrecht zeigt Wirkung

Dass es seit dem Jahreswechsel auf einmal ein Mehr an Insolvenzen gibt, kommt allerdings auch nicht überraschend. Manch einem Inhaber von einem Online-Konto ohne Schufa dürfte zu Ohren gekommen sein, dass das Insolvenzrecht in Deutschland sich verändert hat. In vielen Fällen kann die Privatinsolvenz nun der attraktivere Weg aus den Schulden sein als ein langer Kampf ohne Insolvenz. Hintergrund ist, dass das Insolvenzverfahren im Normalfall nur noch drei statt bislang sechs Jahre dauert. Die schnellere Entschuldung erlaubt betroffenen Verbrauchern einen schnelleren Neustart und wird damit gerade für viele durch die Krise in Not geratene Menschen zu einer veritablen Alternative in schwierigen Zeiten.

Weiterer Anstieg der Insolvenzen erwartet

Der Anstieg der Voranfragen deutet bereits klar darauf hin, dass es in den nächsten Monaten wieder deutlich mehr Privatinsolvenz geben wird. Wurden in den letzten Jahren noch immer wieder sinkende Zahlen veröffentlicht, dürfte es damit nun vorbei sein. Gerade nachdem letztes Jahr trotz Krise noch einmal deutlich weniger Privatinsolvenzen angemeldet wurden, kommt es nun zu einem Nachholeffekt. Experten gehen besonders im Vergleich zum Vorjahr von einem starken Anstieg aus. Dazu kommt, dass neben den Privatinsolvenzzahlen auch die Unternehmensinsolvenzen in die Höhe schießen dürften. Das wiederum hat oft auch Folgen für Angestellte und Selbstständige, womit auch die Privatinsolvenzen noch einmal zusätzlich steigen dürften.


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