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Es gibt positive und negative Schufa-Merkmale

Ist ein Schufa-Eintrag in jedem Fall eine schlechte Sache? Nein, denn auch bei der Schufa gibt es sowohl gute als auch schlechte Einträge. Ein Überblick.

Rund um die Bonität gibt es viele Gerüchte und wenig gesicherte Informationen. Was jedoch feststeht ist, dass nicht jeder Schufa-Eintrag auch negative Folgen hat. Vielmehr gibt es auch bei der Schufa positive und negative Merkmale. Durch die verschiedenen Einträge kann die Schufa bestimmen, ob ein Verbraucher für ein bestimmtes Produkt in Frage kommt oder ob die Bonität dafür nicht ausreicht. Vor einem Schufa-Eintrag per se muss man sich also nicht fürchten, vor bestimmten allerdings schon. Wichtig ist dabei immer, dass man genau im Blick hat, welcher Eintrag besser verhindert werden sollte und welcher sich positiv auswirkt. In diesem Artikel möchten wir einen kurzen Überblick bieten.

9 von 10 Schufa-Einträgen sind positiv

Was die meisten Verbraucher nicht wissen ist, dass insgesamt sogar 9 von 10 Schufa-Einträgen positiv sind. Insgesamt sind sogar knapp 90 Prozent der bei der Schufa hinterlegten Daten positive Einflussfaktoren für die Bonität. Verbraucher erhalten durch diese Merkmale insgesamt Vorteile im Kreditgeschäft und dürfen sich unter anderem darüber freuen, dass sie einfacher an ein Girokonto oder eine Kreditkarte kommen. Die meisten Merkmale, die zwischen einer Bank und der Schufa ausgetauscht werden, sind entsprechend eigentlich gut. Im Prinzip ist das immer dann der Fall, wenn eine Bank beispielsweise über eine erfolgreiche Kontoeröffnung mit anschließend positiver Kundenbeziehung berichtet oder ein Kunde einen Kredit immer pünktlich zurückzahlt. Auch Versandhändler oder Mobilfunkanbieter berichten positiv, wenn ein Kunde pünktlich bezahlt.

Negative Merkmale durch Zahlungsverzug

Grundsätzlich gibt es echte Negativmerkmale bei der Schufa immer nur dann, wenn man in Zahlungsverzug gerät oder für einen kompletten Zahlungsausfall sorgt. Wer etwa einen Kredit nicht mehr zurückzahlen kann oder bei Raten in Verzug gerät, muss mit einem negativen Eintrag rechnen. In diesem Fall übertragen Versandhändler oder Banken die negative Entwicklung an die Schufa, die dies wiederum in der Bonitätsauskunft vermerkt und in die Score einrechnet. Neben den genannten Merkmalen zählen zu den negativen Schufa-Einträgen auch Vollstreckungsbescheide, die Kündigung eines Kredits oder einer Karte durch eine Bank und nicht zuletzt natürlich auch Verfahren wie die Privatinsolvenz. In diesem Fall muss man als Verbraucher damit rechnen, dass sich die Bonität durch die Negativmerkmale empfindlich verschlechtert.

Bonität hängt nicht nur von positiv und negativ ab

Was rund um die Schufa gerne unterschätzt wird, ist die konkretere Score Berechnung. Die Bonität eines jeden Verbrauchers wird durch einen bestimmten Algorithmus bestimmt. Dieser wertet einen enormen Datenschatz aus und kommt dadurch auf ein Ergebnis für bestimmte Branchen. Die Werte hier unterscheiden sich wiederum, auch vom sogenannten Basisscore. Dabei gilt es besonders auf einen Aspekt hinzuweisen: Auch wer nur positive Merkmale hat, muss keineswegs auch eine perfekte Bonität haben. Die Schufa errechnet anhand ähnlicher Profile und anderer Faktoren, wie wahrscheinlich ein Kreditausfall oder ein Zahlungsverzug sein kann. Auch Verbraucher, die bislang kein einziges negatives Merkmal gesammelt haben, können also unter Umständen Probleme mit der Bonität bekommen. Das ist zwar unwahrscheinlich, aber theoretisch möglich. Wer in einer solchen Situation ist, kann aber immerhin auf ein Produkt wie das Onlinekonto ohne Schufa setzen und kommt so zumindest in jeder Situation an ein Girokonto.


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