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02.12.2019

EU-Parlament möchte Urlauber besser schützen

Der langersehnte Urlaub ist für viele Verbraucher das Event des Jahres – doch die Urlaubsträume werden immer wieder durch Pleiten verhagelt.

Manch ein Inhaber von einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa spart mehrere Jahre auf den wohlverdienten Urlaub. Irgendwann ist die Traumreise dann endlich gebucht und die Vorfreude kann losgehen. In den meisten Fällen darf man dann auch abheben in die Ferne und kann einige Tage weg vom Stress des Alltags verbringen. Doch die Thomas Cook-Pleite hat einmal mehr zutage gebracht, wie schlecht Verbraucher geschützt sind, wenn ein Unternehmen in die Insolvenz geht. Hunderttausende konnten nicht in den Urlaub fahren und bleiben teilweise auch auf Kosten sitzen.

Sicherungsschein wird möglicherweise nicht ausreichen

Dass dieser Zustand so nicht akzeptabel ist, hat auch die Politik erkannt. Zwar sollten in Deutschland Pauschalreisen eigentlich abgesichert sein durch einen Sicherungsschein und eine Insolvenzversicherung – doch so einfach ist die Sache nicht. Im Gesetz ist ein Höchstschutz von 110 Millionen Euro pro Unternehmen vorgeschrieben. Thomas Cook allerdings hat Reisen in einem deutlich größeren Gesamtwert verkauft, die das Unternehmen nach der Insolvenz nicht mehr gewährleisten kann. Das heißt konkret: Es könnte sein, dass nicht alle Verbraucher ihr Geld zurückbekommen. Damit aber nicht genug: Andere entstandene Kosten, die mit einer Reise nur in Zusammenhang stehen oder durch eine Einzelbuchung ohne Sicherungsschein entstanden sind, werden überhaupt nicht erstattet.

Urlauber sollen in Zukunft besser geschützt werden

Das EU-Parlament bewertet die Lage entsprechend sehr kritisch und möchte am Schutz der Verbraucher vor der Pleite von Airlines und Reiseveranstaltern arbeiten. Allein die Zahl der Pleiteairlines in Europa lag in den letzten zehn Jahren bei mehr als 30. Diese Entwicklung macht Sorge und sorgt dafür, dass neue Ideen zum Schutz von Verbraucher erdacht werden. „Ein Airline-Garantiefonds oder eine andere Versicherungslösung müsste in die EU-Fluggastrechteverordnung integriert werden“, heißt es etwa in einem Vorschlag des Parlaments. Dieser Schutz sollte auch bei einer Insolvenz oder Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens greifen und somit zumindest eine Erstattung für alle Betroffenen sicherstellen.

Deutsche haben bei Pleiten schon hunderte Millionen verloren

Ein Garantiefonds der Airlines und Reiseveranstalter soll dabei dafür sorgen, dass „Unterstützungsleistungen, Rückerstattungen, Ausgleichsleistungen und Umbuchungen“ sichergestellt werden. Dies ist auch bitter notwendig, denn allein durch Pleiten von Airlines haben deutsche Urlauber in den letzten Jahren hunderte Millionen verloren – nicht zuletzt bei der Mega-Pleite von airberlin. Bislang hat sich allerdings in Hinblick auf mehr Absicherung für Urlauber wenig getan, die Pleite von Thomas Cook könnte nun allerdings endlich eine Wende einleiten, die längst überfällig ist.


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