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Fast zwei Millionen Kinder in Deutschland durch Armut bedroht

Immer mehr Kinder in Deutschland sind von Armut betroffen – dieser Trend hat sich schon vor der Krise rund um das Coronavirus gezeigt.

Armut ist ein Thema, das man häufig nicht unbedingt mit Deutschland oder anderen reichen Industriestaaten verknüpft. Vielmehr blickt man bei Begriffen wie Armut gerne in die Ferne. Gleichzeitig allerdings wird die Armut in Deutschland immer mehr zu einem Thema. Besonders in den Fokus gerückt ist dabei in den letzten Jahren beispielsweise die Altersarmut, mindestens genauso problematisch ist allerdings die wachsende Kinderarmut. Hier können die Betroffenen sogar besonders wenig dafür, denn es kommt einzig und allein auf das Umfeld und das Elternhaus an, wie ein Kind in Deutschland aufwäscht.

14,5 Prozent der Kinder von Armut gefährdet

Wie groß das Problem ist, zeigt ein Blick auf die Statistik. Wie Daten von Eurostat zeigen, waren im Jahr 2018 – neuere Daten gibt es noch nicht – insgesamt 14,5 Prozent der Kinder in Deutschland durch Armut gefährdet. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote gibt an, welche Kinder dem Risiko ausgesetzt sind, in Armut zu geraten, weil etwa das Geld im Elternhaus nicht ausreicht. Konkret bemessen wird diese Quote durch das verfügbare Einkommen des Haushalts unter Einbeziehung von Sozialleistungen. Sofern der Betrag bei weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Gesamtbevölkerung liegt, spricht man von einer Armutsgefährdung. Diese Berechnung steht zwar immer wieder in der Kritik, weil sie bei einem allgemeinen Lohnanstieg oftmals für eine höhere Armutsquote sorgt – gleichzeitig können nur so auch die Lebenshaltungskosten erfasst werden.

Knapp 2 Millionen Kinder unter 18 Jahren betroffen

Wie die Sozialexpertin der Linken, Sabine Zimmermann, errechnet hat, deutet die hohe Quote auf eine Gesamtzahl von 1.974.000 betroffene Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren hin. Fast zwei Millionen Heranwachsende in Deutschland leben also entweder bereits in Armut oder sind zumindest gefährdet, von Armut betroffen zu sein. Besonders problematisch ist dabei sicherlich, dass die Zahl der Betroffenen in den letzten Jahren noch einmal gestiegen ist. 2006 etwa lag die Quote bei nur 12,4 Prozent, von einer Armutsgefährdung betroffen waren damals „nur“ 1.885.000 Kinder und Jugendliche in Deutschland. Der Trend geht also in Richtung mehr Armutsgefährdung und dürfte sich gleichzeitig durch die Corona-Krise noch verstärken.

Sorgen um die Zukunft der Kinder

Problematisch ist an der Armutsgefährdung besonders, dass eine Kindheit mit knappen finanziellen Mitteln die Zukunft eines Kindes gefährdet. "Für eines der reichsten Länder der Erde ist es beschämend, dass so viele Kinder von finanziellen Problemen betroffen sind", heißt es entsprechend auch von der Linken-Politikerin. Klar ist, dass sich mit Blick auf die Armut in Deutschland unbedingt etwas tun muss. Allein mit der Unterstützung von Produkten wie dem Onlinekonto ohne Schufa ist es für die meisten betroffenen Firmen nicht getan.


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