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22.07.2019

Finanzverhalten von Jugendlichen unterscheidet sich kaum

Mit dem W² Jugend-Finanzmonitor analysiert die Schufa jedes Jahr das Finanzverhalten von jungen Leuten – die Ergebnisse können dabei durchaus überraschen.

Eigentlich mag man annehmen, dass gerade die jüngsten Verbraucher das mobile Bezahlen als die große Zukunft sehen und auf Bargeld bereits mehr oder weniger verzichten können. Der W² Jugend-Finanzmonitor der Schufa zeigt allerdings, dass Bargeldabhebungen bei Produkten wie Onlinekonto ohne Schufa auch weiterhin von hoher Relevanz sein werden. Im Auftrag der Schufa hat das Meinungsforschungsinstitut forsa mehr als 1.000 Jugendliche und eine genauso große Vergleichsgruppe an Erwachsenen im Alter von 40 bis 55 Jahren untersucht, um einen guten Vergleich zwischen beiden Gruppen zu ermöglichen – die geringen Unterschiede zwischen den beiden Altersgruppen wissen dabei zu überraschen.

Junge Menschen zahlen am liebsten mit Bargeld

Überraschend ist besonders, wie eng die jungen Menschen scheinbar dem Bargeld verbunden sind. Laut der Studie zahlen 63 Prozent der Jüngeren weiterhin primär mit Bargeld, 2018 waren es noch 61 Prozent gewesen – die Zahl ist also sogar gestiegen. Nur jeder vierte junge Mensch sieht die Abschaffung von Bargeld als eine sinnvolle Option. Immerhin etwas mehr als die Hälfte der Jugendlichen (52 Prozent) befürwortet das kontaktlose Bezahlen mit EC-Karte und Kreditkarte. Das Smartphone spielt allerdings nur eine geringe Rolle, mehr Zahlungsmöglichkeiten über dieses befürworten gerade einmal 35 Prozent der ansonsten sehr Smartphone-affinen Gruppe.

Jugendliche sehen einen zukünftigen Erfolg von mobilem Bezahlen

So kritisch die Jugendlichen in Hinblick auf das mobile Bezahlen selbst sind, umso mehr sehen die technologischen Fortschritte als die Zukunft der Bezahlwelt. Laut der Umfrage erwarten 88 Prozent der Befragten, dass sich mobile Bezahlmethoden in Zukunft durchsetzen werden, 81 Prozent halten sie zukünftig zudem für praktischer als analoges Bezahlen. Gleichzeitig sehen selbst die Jüngsten diese Entwicklung kritisch, denn bei der Befragung gaben 75 Prozent an, dass sie durch die Entwicklung zu einem stärkeren Geldausgeben angeregt werden und fast genauso viele sehen durch das mobile Bezahlen ein verstärktes Datensammeln der Banken.

Finanzverhalten der Eltern ist entscheidend

Dass sich die Ergebnisse der Jugendliche nur leicht von der Vergleichsgruppe unterscheiden, hat laut den Experten einen Grund: Die jungen Menschen orientieren sich bei ihrem Finanzverhalten allen voran an den Eltern und setzen zu 86 Prozent auf den Rat der Eltern. Weniger als die Hälfte der Befragten (46 Prozent) setzt auf die Beratung durch eine Bank. Beim regelmäßigen Sparen, einem finanziellen Polster und der Ablehnung von Krediten haben die jungen Menschen ebenfalls eine sehr ähnliche Meinung wie ihre Eltern. Es bleibt entsprechend abzuwarten, ob sich die Welt des Bezahlens wirklich verändert – so richtig deutet sich dies laut der Studie der Schufa nicht an.


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