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Fünf Möglichkeiten mehr über die Bonität zu erfahren

Mehr über die eigene Bonität herausfinden? Das ist nicht nur bei der Schufa möglich. Wir zeigen, bei welchen Anbietern es eine Bonitätsauskunft gibt.

Die Bonität ist in Deutschland häufig förmlich zwangsläufig mit der Schufa verbunden. Wenn es um die Bonität geht, denken die allermeisten Verbraucher im Prinzip sofort in die Schufa. Doch nicht nur wer auf ein Onlinekonto ohne Schufa setzt, sollte wissen: Es gibt auch noch andere Anbieter, die ebenfalls Daten über die Bonität von Verbrauchern sammeln. Dabei handelt es sich allen voran um vier Unternehmen, die versuchen so viel wie möglich über einen Verbraucher in Erfahrung zu bringen:

  • Schufa Holding AG (Privatkunden Service Center, Postfach 10 34 41, 50474 Köln)
  • Infoscore Consumer Data GmbH (Rheinstraße 99, 76532 Badne-Baden)
  • Creditreform Boniversum GmbH (Hellersbergstraße 11, 41460 Neuss)
  • Crif Bürgel GmbH (Friesenweg 4, Haus 4, 22763 Hamburg)

Dabei unterscheiden sich die gesammelten Datensätze teils deutlich, denn keineswegs jedes der Unternehmen sammelt auch dieselben Daten über einen Verbraucher. Dies liegt schon daran, dass die verschiedenen Anbieter mit unterschiedlichen Unternehmen zusammenarbeiten, um die Bonität von Verbrauchern in Erfahrung zu bringen.

Gibt es bei allen Anbietern eine kostenlose Selbstauskunft?

Grundsätzlich schreibt schon das Gesetz in Deutschland vor, dass Verbraucher von Anbietern von Bonitätsauskünften kostenfrei entsprechende Daten zu ihrer Bonität erhalten müssen – zumindest einmal im Jahr. Daran halten sich die verschiedenen Anbieter auch durchaus. Beispielsweise bietet die Schufa die Möglichkeit einmal im Jahr kostenfrei an eine sogenannte Datenkopie zu kommen. Bei Infoscore und Creditreform gibt es sogar beliebig häufig im Jahr eine kostenfreie Auskunft über die Bonität. Crif Bürgel bietet ebenfalls eine vollständige Bonitätsauskunft ohne Kosten, allerdings nur einmal im Jahr. Ab der zweiten Anfrage in einem Jahr fällt eine überschaubare Gebühr von 8,90 Euro an. Die Schufa verlangt für eine vollwertige Bonitätsauskunft dagegen happige 29,95 Euro.

Wie komme ich schnell und einfach an eine Bonitätsauskunft?

Für viele Inhaber von einem Online Konto ohne Schufa ist es wichtig, dass sie schnell und einfach an eine Bonitätsauskunft kommen. Praktischerweise ist eine Beantragung einer solchen bei den genannten Anbietern mittlerweile ohne Probleme online möglich. Bei allen vieren gibt es ein Online-Formular, das Verbraucher innerhalb weniger Minuten ausfüllen können. Die Einreichung von einer Kopie des Ausweisdokumentes oder ein anderer Nachweis über die Identität ist meist nicht mehr notwendig, wenn die Adresse bei der jeweiligen Auskunftei und die aktuelle Wohnadresse übereinstimmen. Einzig eine direkte Online-Auskunft über die Bonität gibt es aktuell nur bei der Schufa und auch hier nur gegen einen Aufpreis. Um die Daten online einsehen zu können, benötigt man bei der Schufa sogar ein (teures) Abonnement.

Kann ich die Bonität auch das gesamte Jahr über kostenlos sehen?

Grundsätzlich gibt es dennoch eine Möglichkeit, die eigene Bonität sogar das ganze Jahr über sozusagen kostenlos zu überwachen. Möglich ist dies mit dem Online-Anbieter bonify, der mit einem der vier großen Anbieter zusammenarbeitet. Die Daten sind hier allerdings weniger genau als etwa beim Online-Angebot der Schufa, dafür fallen aber eben auch keine Kosten an. Zudem sollte man sich darüber bewusst sein, dass der Anbieter Zugriff auf das Girokonto verlangt, sodass man noch mehr Daten preisgibt, obwohl man eigentlich nur mehr über die Bonität erfahren möchte. Die „klassischen“ Angebote sind da vielleicht doch der bessere Weg.


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