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Gebührenerhöhungen wird der Riegel vorgeschoben

Der BGH hat der gängigen Praxis von Gebührenerhöhungen bei Konten den Riegel vorgeschoben. Es wird sich noch zeigen, was das für Folgen hat.

Viele Verbraucher in Deutschland haben sich in den letzten Wochen und Monaten beim Girokonto neu orientiert, denn zahlreiche Institute in Deutschland haben die Gebühren deutlich erhöht. Doch ein neues Urteil des Bundesgerichtshofs stoppt diese Praxis vorerst, denn Banken müssen bei Erhöhungen voraussichtlich in Zukunft die Zustimmung der Kunden einholen – aufgrund dieser Entwicklung haben gleich mehrere Banken die Erhöhungen vorerst ausgesetzt.

Zustimmung bei Gebührenerhöhungen erforderlich

Die letzten Jahre war die Praxis bei Gebührenerhöhungen aus der Perspektive von Banken ganz einfach: Wenn sie ihre Gebühren, etwa für das Girokonto, erhöht haben, dann wurde einfach ein Brief mit einer Information an alle Kunden geschickt. Nur bei einem expliziten Widerspruch mussten die Banken nach einer Lösung mit dem Kunden suchen. Ansonsten galt die sogenannte „schweigende Zustimmung“, womit die Gebührenerhöhung akzeptiert wird, weil der Kunde nicht widerspricht. Damit soll es nun vorbei sein, denn der BGH hält die bestehende Praxis in der aktuellen Form nicht für rechtens. Für Banken bedeutet das konkret, dass sie Kunden zukünftig bei Gebührenerhöhungen nicht mehr nur informieren müssen, sondern von diesen zumindest bei größeren Erhöhungen auch eine konkrete Zustimmung benötigen.

Banken setzen Erhöhungen vorerst aus

Mit Blick darauf, dass noch nicht ganz klar ist, welche Folgen das Urteil am Ende wirklich hat, haben sich gleich mehrere Banken nun für eine Aussetzung von geplanten Erhöhungen entschieden. Das gilt etwa für die comdirect oder die Commerzbank, aber auch für einige kleinere Banken. Verbraucher gewinnen also auf jeden Fall schon einmal Zeit, möglicherweise kommen sie um eine Erhöhung der Gebühren sogar komplett herum. Für Bestandskunden wären das tolle Nachrichten, denn nachdem die Konditionen gerade bei Direktbanken zuletzt erst für Neukunden angepasst wurden, sind nun oft die bestehenden Kunden an der Reihe und werden über die neuen Gebühren informiert.

Nicht alle Banken setzen auf Erhöhungen

Unabhängig davon, ob es nur eine Information ist oder man zukünftig zustimmen muss, viele Verbraucher stören sich generell daran, dass Banken immer öfter die Gebühren erhöhen und gerade das Girokonto immer teurer wird. Wer zudem auch mit der Schufa zu kämpfen hat, der ist mit einem Produkt wie dem Onlinekonto ohne Schufa zweifelsfrei besser dran – hier ist es seit langer Zeit zu keinen Erhöhungen gekommen, damit Verbraucher sich auf die Leistungen und das Preis-Leistungsverhältnis verlassen können. Zudem ist für die Eröffnung keine Schufa-Prüfung notwendig, was einen Wechsel deutlich leichter macht 


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