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Gefahren für den Arbeitsmarkt durch die zweite Welle

Die Arbeitslosenzahlen in Deutschland sehen aktuell noch gut aus – doch die zweite Welle des Coronavirus dürfte noch einmal schlimmere Folgen haben.

Die deutsche Volkswirtschaft ist gut durch die erste Welle des Coronavirus gekommen. Zwar ist die Arbeitslosigkeit genauso wie die Kurzarbeit in den letzten Monaten gestiegen, doch der September zeigt bereits gut, wie solide die Zahlen sind. Im Vergleich zum Vormonat ist die Zahl der Arbeitslosen um 0,2 Prozent oder auch 100.000 Personen gestiegen. Das ist zwar ein normaler saisonaler Effekt, kommt aber dennoch überraschend. Gleichzeitig sollte man allerdings nicht zu viel Hoffnung haben, denn die Situation dürfte sich in den nächsten Monaten wieder deutlich verschlechtern.

Erholung bei der Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit

Die neuesten Zahlen deuten grundlegend auf eine vernünftige Erholung hin. Die Zahl der Arbeitslosen ist nicht nur um 100.000 Betroffene gesunken, sie ist auch im Vergleich zum Vorjahr nicht stärker gestiegen als in den Vormonaten. Zwar waren immer noch 613.000 Menschen mehr ohne Job also noch im September 2019, aber der Anstieg ist weniger dramatisch als man vielleicht angenommen hatte. Die Konjunktur scheint sich im vom Corona weniger stark betroffenen Sommer ein wenig erholt zu haben. Das zeigt auch die Zahl der Kurzarbeiter. Bezahlt wurden entsprechende Beiträge im Juni noch für 5,36 Millionen Verbraucher, im Juli waren es nach einer aktuellen Schätzung der Arbeitsagentur dagegen nur noch 4,24 Millionen Menschen.

Zweite Welle bringt Erholung aus der Spur

Leider dürften die relativ guten Zahlen des Sommers bald schon wieder Geschichte sein. Damit dürfte auch die Zahl derjenigen wieder steigen, die von einer Überschuldung betroffen sind und sich etwa Unterstützung von einem Produkt wie dem Online-Konto ohne Schufa sichern müssen. Volkswirte fürchten sich bereits vor den Folgen einer zweiten Welle, welche die Wirtschaft schwer treffen dürfte. Mit Blick auf die aktuell steigenden Infektionszahlen, ist davon auszugehen, dass die Wirtschaft noch einmal deutlich heruntergefahren wird. Dadurch dürfte es auch wieder zu mehr Jobverlusten und einer Zunahme der angemeldeten Kurzarbeit kommen – besonders in Bereichen wie dem Einzelhandel und der Gastronomie.

Konjunktureller Aufschwung dürfte wieder vorbei sein

Gravierend könnten die kommenden Monate auch insofern werden, als verschiedene Hilfsprogramme auslaufen. Danach könnte eine weitere Pleitewelle drohen, weswegen Experten auf eine Verlängerung der staatlichen Maßnahmen drängen. Das allein wird aber wohl nicht reichen, um den Abschwung abzufedern. "Der konjunkturelle Aufschwung dürfte bis zum Frühjahr weitgehend zum Erliegen kommen", erklärt etwa die Chefvolkswirtin der staatlichen KfW, Fritzi Köhler-Geib, gegenüber der dpa. Man kann nur hoffen, dass die Schätzungen genauso wie bei der ersten Welle zu konservativ sind und die wirtschaftliche Situation sich besser entwickelt als erwartet. Ansonsten könnte es für viele Verbraucher in Deutschland in den nächsten Monaten ungemütlich werden.


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